- 02.09.2020, 10:07:58
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„Kampf um den See“: „Am Schauplatz“ zeigt, wie Österreichs schönste Plätze zu Spekulationsobjekten werden
Am 3. September um 21.05 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 3. September um 21.05 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Immobilien an österreichischen Seen sind beliebter denn
je. Vor allem an den prestigeträchtigsten Gewässern, dem Wörthersee
und dem Attersee, gehören die ersten Reihen längst Millionären aus
aller Welt. Freie Seezugänge für die Öffentlichkeit sind kaum noch
vorhanden. Gebaut wird mittlerweile aber auch in der zweiten und der
dritten Reihe. Quadratmeterpreise bis zu 20.000 Euro sind keine
Seltenheit. Die schönsten Plätze des Landes sind zu
Spekulationsobjekten geworden. Viele dieser Appartements sind nur
wenige Wochen im Jahr bewohnt. Sobald die Hauptsaison vorbei ist,
werden die Orte zu Geisterdörfern. Mittlerweile bleiben auch kleine,
unbekannte Seen von diesem Bauboom nicht verschont. Als am
steirischen Pibersteinsee bekannt wurde, dass ein Investor 140
Wohnungen errichten will, wurde eine Bürgerinitiative gegründet. Mit
Unterschriften wollte man das Bauvorhaben verhindern. Der Besitzer
hat daraufhin den See für die Bevölkerung komplett gesperrt.
Rund um den Wörthersee und den Attersee wächst ebenfalls der
Widerstand. Die Politik, so die Kritik der Bürgerinitiativen, müsse
den Ausverkauf rund um die heimischen Seen mit strengeren Gesetzen
stoppen.
Für die „Am Schauplatz“-Reportage „Kampf um den See“ – zu sehen am
Donnerstag, dem 3. September 2020, um 21.05 Uhr in ORF 2 – war Nora
Zoglauer in den vergangenen Wochen quer durch Österreich unterwegs
und hat mit aufgebrachten Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit
Investoren gesprochen.
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