VSStÖ: ÖH muss lauter Gegenpol zu Schwarz-Grün sein

Nach FLÖ-Rücktritt will VSStÖ weiterhin linke Exekutive

Wien (OTS) - Der Verband sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ) bedauert den Rückzug der Fachschaftslisten (FLÖ) aus der Koalition der ÖH Bundesvertretung und bedankt sich für die langjährige Zusammenarbeit. Marlene Spitzy, VSStÖ Bundesvorsitzende, erklärt: „Als VSStÖ ist es uns wichtig, Verantwortung zu übernehmen und weiterhin an einer linken Exekutive zu arbeiten. Wir teilen die Kritik der FLÖ, dass Gespräche zu lange hinausgezögert wurden. Die letzten Monate haben uns aber gezeigt, dass eine kritische und laute Studierendenvertretung einen essentiellen Gegenpol zum schwarz-grünen Bildungssparkurs bilden muss.“

Dora Jandl, ÖH-Vorsitzende für den VSStÖ, ergänzt: „Studienrechtsänderungen stehen bevor, Corona-Härtefondsanträge erreichen uns tagtäglich und es droht ein weiteres Corona-Chaossemester. Schwarz-Grün hat gezeigt, dass ihnen die Interessen der Studierenden egal sind. Deshalb braucht es einen starken VSStÖ in einer starken, linken ÖH. Dafür stehen wir weiterhin für Gespräche zur Verfügung.”

In den Daten der Studierendensozialerhebung verortet der VSStÖ eine drastische Verschlechterung der sozialen Lage der Studierenden. „Die Studierendenzahlen sind rückläufig, besonders first-generation-Studierende schauen durch die Finger. Als VSStÖ werden wir in der ÖH einen Maßnahmenkatalog zur Förderung von Arbeiter_innenkindern an den Hochschulen erarbeiten. Dazu soll im kommenden Jahr eine Befragung unter den Studierenden durchgeführt werden”, schließen Spitzy und Jandl unisono ab.

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