Wohnmobile, Wohnmobile, nix als Wohnmobile

Dank smarter Parksäulen lösen Gemeinden die Parksituation von Campern

Kirchbichl/Tirol (OTS) - Urlauber wollen flexibel bleiben, die Natur erleben und trotzdem die gewisse Sicherheit der eigenen vier Wände genießen. Auch immer mehr ÖsterreicherInnen entdecken deshalb das Wohnmobil für sich. Eine große Herausforderung für Gemeinden, denn Camping- und Stellplätze sind begrenzt. So wird Wildcamping immer öfter zum »Kavaliersdelikt«.

Social Distancing, der Rückzug in die privaten Räumlichkeiten. Das Gebot der Stunde, auch für ÖsterreicherInnen. 2019 war mit 7,1 Millionen Camping-Nächtigungen österreichweit wieder ein Rekordjahr laut Österreichischem Camping Club. Mit einem Plus von 24 Prozent an österreichischen Gästen. Tendenz steigend, auch durch Corona bedingt. Doch die Campingplätze stoßen an ihre Kapazitäten. So investieren Camper oft viel Zeit in die Suche nach einem offiziell erlaubten Stellplatz und campieren dann doch wild. Mit schlechtem Gefühl, jedoch aus Mangel an Angeboten. Für Gemeinden sind Wildcamper ein großes Problem. Verärgerte Bürger, die potenzielle Gefährdung des Straßenverkehrs und schlimmstenfalls negative Schlagzeilen machen Wildcamping zum Pulverfass. Dem gegenüber steht der Wunsch, Campinggäste willkommen zu heißen, die konsumieren, Freizeiteinrichtungen nutzen und zuhause Urlaubseindrücke teilen.

Parksituation ohne Mehraufwand kanalisieren und Umsätze generieren

Das Tiroler Start-up CAMPPA hat sich diesem Problem gewidmet. Gemeinden können Parkflächen für Wohnmobile mit Parksäulen von CAMPPA ausstatten und damit die Parksituation kanalisieren. Wohnmobilisten finden in der CAMPPA-App passende Parkplätze, die sie direkt reservieren können. Vor Ort entsperren sie den gebuchten Parkplatz einfach mit dem Smartphone. Abgerechnet wird die Parkgebühr nach Ende der Parkzeit über die App, wodurch für Gemeinden der administrative Aufwand enorm sinkt. Die Provisionsgutschrift für die Parkgebühren wird den Gemeinden monatlich überwiesen. Gemeinden mit Campingplätzen können die Parkplatzbetreuung ihren Campingplatzbetreibern überlassen, welche dadurch ein zusätzliches Einkommen generieren. So beugen Gemeinden Wildcamping vor, bieten Wohnmobilkapitänen einen besonderen Service und können ihre Campingplatzbetreiber unterstützen. Die Parksäulen sind »Made in Tirol« und können von den Gemeinden gemietet, geleast oder gekauft werden. Bereits ab fünf Buchungen pro Jahr sind die jährlichen Miet- oder Leasingkosten der CAMPPA-Säule gedeckt.

CAMPPA Smart Parking Systems GmbH wurde Anfang 2020 gegründet. Ideengeber ist Greenstorm-Mobility-Gründer Wolfgang Spieler, der selbst begeisterter Camper ist. Als Investoren in das Unternehmen Greenstorm finanzierten, verkaufte Wolfgang Spieler einen Teil seiner Anteile und widmet sich seither neben CAMPPA weiteren innovativen Projekten im Bereich der E-Mobilität.

Weitere Gesellschafter der CAMPPA Smart Parking Systems GmbH: Christian Keck, der seit über 30 Jahren im weltweiten Vertrieb, Marketing und E-Commerce tätig ist und seit 2017 für Greenstorm den internationalen Vertrieb aufbaute; Markus Karrer, ein junger und professioneller Techniker mit digitaler Erfahrung, der sich um die weitere Entwicklung der CAMPPA App sowie das Projektmanagement kümmert.

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CAMPPA Smart Parking Systems GmbH, Markus Karrer
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