FPÖ – Schmiedlechner: Heimische Zuckerproduktion muss erhalten bleiben!

Köstinger und ÖVP-Bauernbund sollte Schattenboxen beenden und endlich handeln

Wien (OTS) - „Bundesministerin Köstinger und Rübenbauern-Präsident Karpfinger haben mit dem Auslaufen der Zuckermarktordnung, aber auch mit dem planlosen Verbot von Pflanzenschutzmitteln, ohne den Rübenanbauern neue Alternativen zu geben, den Rübenanbau unattraktiv gemacht“, betonte der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner. „Ohne wirksame Pflanzenschutzmittel ist der heimische Zuckerrübenanbau nicht wettbewerbsfähig und somit nicht wirtschaftlich“, erklärte der Landwirtschaftssprecher die Gründe für die Probleme am Rübenmarkt.

„Der Zuckerfabrik in Leopoldsdorf droht das Aus und aus diesem Grund müssen bei uns alle Alarmglocken läuten. Viele Bauern haben wegen Unwirtschaftlichkeit sukzessiv die Flächen zurückgefahren, diese Zuckerrübenanbauflächen fehlen jetzt. Wir müssen die Produktion durch wirksame Maßnahmen sichern und den Bauern wieder Planungssicherheit geben. Mit der Notfallzulassung von Pflanzenschutzmitteln wird man dieses Problem nicht lösen. Ähnlich wie die USA mit einem geregelten Zuckermarkt, muss die Produktion und somit die Selbstversorgung auch bei uns gesichert werden“, so Schmiedlechner.

„Der wichtigste Grund für den Flächenrückgang ist, neben dem Wegfall der Zuckermarktordnung, der Rübenderbrüssler. Der Käfer vermehrt sich im Zuge der trockenen Witterung stark. Obwohl das Problem schon länger bekannt ist, fehlt es an wirksamen Pflanzenschutzmitteln gegen die immer stärker auftretenden Schädlinge“, erklärte Schmiedlechner und weiter: „Durch die übereilten Entscheidungen der ÖVP-Agrarminister in den letzten Jahren ist es zur Abschaffung von weiteren Wirkstoffen von Pflanzenschutzmitteln gekommen, ohne den Rübenbauern neue Alternativen zu geben. Notfallzulassungen für wirksame Mittel können hier schnell helfen, jedoch braucht es langfristig gute Alternativen, damit unsere Bauern auch langfristig mit der Rübe planen und wirtschaften können.“ Schließlich gehe es um die Eigenversorgung mit Lebensmitteln und um heimische Arbeitsplätze. „Stirbt der Bauer, stirbt die verarbeitende Industrie“, bekräftigte der Agrarsprecher seine Forderungen nach mehr Sicherheit für die Rübenbauern.

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