Wölbitsch: Grüner Pop-Up-Populismus ist nicht schönzureden!

Hebein-Huldigung für Gürtel-Projekt nicht nachvollziehbar – Steuergeld der Wiener ist im Pool baden gegangen – Kritik an Ankündigung zu weiteren verkehrsberuhigenden Maßnahmen

Wien (OTS) - „Dass Stadträtin Hebein ihr Gürtel-Projekt samt Pop-up-Pool huldigt, ist absolut nicht nachvollziehbar. Das einzige, was baden gegangen ist, ist das Steuergeld der Wienerinnen und Wiener. Der grüne Pop-Up-Populismus ist nicht schönzureden!“, kritisiert Stadtrat Markus Wölbitsch. Von Beginn an wurde das Projekt von den ursprünglich veranschlagten 150.000 Euro stetig teurer. Auch der ehemalige Rechnungshofpräsident Franz Fiedler hat an den Kosten Kritik geübt. „Das zeigt, wie sehr die Planungen aus dem Ruder gelaufen sind. Das ist nicht hinzunehmen“, so Wölbitsch und weiter: „Dass die zuständige Magistratsabteilung sich geweigert hat, die angedachte Verlegung und Beheizung des Pop-Up-Pools zu finanzieren, zeigt, dass auch in Teilen des Rathauses selbst erkannt wurde, dass es so nicht weitergehen kann.“ Zwar habe Hebein heute versucht, die Kosten zu erklären, jedoch wisse man den tatsächlichen Betrag noch immer nicht. Dass die Stadt Wien das Pool nun mietet, zwischenlagert und sich sogar die Kaufoptionen bis Ende des Jahres gesichert hat, lasse aufhorchen. „Wie viel Geld fließt hier nun wieder hinein?“, so Wölbitsch.

Darüber hinaus sei das Projekt für alle Verkehrsteilnehmer ein Hemmschuh und auch Gefahrenquelle gewesen: Von der Straßensperre für den Verkehr an sich, bis hin zu gefährlichen Situationen für Radfahrer und Fußgänger im Bereich des Pools. „Die heutigen Ankündigungen Hebeins, verkehrsberuhigende Maßnahmen für den Bereich prüfen zu lassen, sind mehr als kritisch zu sehen“, so Wölbitsch und abschließend: „Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist es der falsche Weg, so viel Geld und Energie in überteuerte, populistische Jux-Projekte zu stecken, während viele Unternehmen in der Stadt ums Überleben kämpfen. Wir brauchen jeden Cent an der richtigen Stelle. Sachpolitik gerne, mehr Freibäder in Wien auch gerne, aber rot-grüner Pop-up-Populismus nein danke.“

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