NEOS zu Arbeitslosenzahlen: Die Krise trifft die Jungen

Gerald Loacker: „Die Zahlen nur dann zu veröffentlichen, wenn es grad ins PR-Konzept des Kanzlers passt, ist unverantwortlich.“

Wien (OTS) - „Nachdem in der Woche vor der Erklärung und dem Sommergespräch des Kanzlers keine Arbeitslosenzahlen veröffentlicht wurden, haben wir heute wieder die aktuellen Zahlen. Und wie wir letzte Woche vermutet haben, herrschte offenbar deshalb Stillschweigen in der Regierung, weil die Zahlen nicht besonders gut sind: Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit bleiben hoch; am stärksten betroffen sind weiterhin die Jungen“, so das Fazit von NEOS-Sozialsprecher Gerald Laocker. Loacker fordert einmal mehr volle Transparenz: „Die Zahlen nur dann zu veröffentlichen, wenn es grad ins PR-Konzept des Kanzlers passt, ist unverantwortlich: Die Lage ist ernst, die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, ehrlich informiert zu werden.“

Die Wiedereingliederung der Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, so Loacker, müsse weiterhin mit voller Kraft forciert werden: „Vor allem die Jungen brauchen eine Perspektive. Die Wirtschaft und die Unternehmen brauchen Verlässlichkeit. Das bedeutet die Schulen und Kindergärten müssen verlässlich offen sein, damit die Erwerbstätigen ihre Kinder gut betreut wissen. Die Betriebe müssen verlässlich arbeiten dürfen, damit sich Investitionen auszahlen. Nur durch eine verlässliche Politik werden auch die Betriebe wieder arbeiten können und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen."

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