Tempo 30-Chaoten und Geldverschwendung endlich einbremsen

Thomas Rasch (FCG-Wien): „Die fahrlässigen und sündteuren Trends in Sachen Mobilität müssen endlich beendet werden!“

Wien (OTS) - „Mit ihrer Forderung, in allen Bezirken innerhalb des Gürtels Tempo 30 zu verordnen, hat die Wiener Verkehrsstadträtin Birgit Heben endgültig bewiesen, dass sie von ihrem Ressort nicht die geringste Ahnung hat“, kritisiert Thomas Rasch, der Wiener FCG-Vorsitzende und Kandidat für die kommende Gemeinderatswahl die Wiener Vizebürgermeisterin ungewöhnlich scharf. Als zuständige Stadträtin habe sie mit ihren millionenteuren Skurillitäten, wie völlig unbenützte Begegnungszonen, menschenleere Coolen Straßen und radfahrerlose Pop-Up Radwege, stets bewiesen, dass sie eine glatte Fehlbesetzung ist. Rasch: „Dass sich nun sogar kritische Geister in der SPÖ die Vorgängerin Maria Vassilakou zurückwünschen, ist dafür wahrlich Beweis genug!“

Fragwürdige Begründung

„Ich selbst bin für Tempo 30. Aber nur dort, wo es notwendig und auch sinnvoll ist“, präzisiert Rasch seine Kritik. Etwa von Schulen, Krankenhäusern oder Altersheimen. Nicht aber generell über ganze Bezirke und die Hauptverkehrsstraßen! Er hält außerdem die jeweiligen Begründungen für die Einführung von Tempo 30 in den meisten Fällen für mehr als fragwürdig. So sei etwa die Lärmbelastung bei Tempo 40 sogar geringer als bei Tempo 30. Wenn dann mit der Tempobremse auch noch unnötige Staus provoziert werden, wie etwa in der Hörlgasse, dann steigen die Umweltbelastungen sogar noch an. Leidtragende sind dann die Anrainer und alle anderen Verkehrsteilnehmer – inklusive Radfahrer.

Tempo-Fallen

Hinzu kommt noch die chaotische Vorgangsweise bei den Tempo-Verordnungen. So betreffen sie in einem Bezirk Schienenstraßen nicht, in anderen aber doch. Und in der Gymnasiumstraße ist man in Döbling mit 50 km/h unterwegs und wenige Meter danach darf man im von den Grünen verwalteten Währing im selben Straßenzug nur noch 30 fahren. „Dass dann 82 Prozent der Autofahrer solche Limits übersehen oder ignorieren, ist daher kaum verwunderlich. Weniger verwunderlich ist nur, wer die eigentlichen Gewinner der Tempo-Bremsen sind: Es sind nicht die Anrainer, nicht die Kinder oder die alten Menschen, es sind die Inkasso-Behörden – obwohl die Polizisten weit wichtigere Dinge zu tun hätten, als mit Radarpistolen auf Autofahrer zu lauern – sowie die vielbeschäftigten Schildermaler. Denn sie kassieren für jede der neuen Tafeln mindestens 2.000 Euro. Bezahlen dürfen dies alles natürlich die Steuerzahler – inklusive der Radfahrer!

Geldverschwendung

Der Christgewerkschafter Thomas Rasch: „Ich will mich im kommenden Gemeinderat dafür einsetzen, dass die Fehlentwicklung in Sachen Stadt-Mobilität korrigiert und die eklatante Geldverschwendung endlich beendet wird. Die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer soll wieder als Basis akzeptiert werden. Schließlich gibt es ohnehin eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h im Stadtgebiet und außerdem die Verpflichtung für alle Autolenker, eine den Straßenverhältnissen angepasste Geschwindigkeit zu wählen. Und die Verpflichtung für Politiler, mit dem Steuergeld der Bürger sparsam umzugehen, würde so eine neue Basis bekommen.“

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