FPÖ – Haider/Kassegger: Reisewarnung für Kroatien ist völlig übertrieben

Einschränkung der Reisefreiheit muss letztes Mittel bleiben

Wien (OTS) - „Die Reisewarnung für Kroatien ist angesichts der geringen Coronazahlen in den besonders von Touristen besuchten Gebieten übertrieben“, sind sich der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider und der außenpolitische Sprecher des FPÖ-Nationalratsklubs NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger einig. So gebe es beispielsweise in der bei Österreichern besonders beliebten Region Istrien nur elf aktuelle Coronafälle, in der ganzen Küstenregion nicht ganz 200 Erkrankte.

„Natürlich ist es wichtig, die Situation im Auge zu behalten. Die aktuellen Daten sprechen aber klar gegen eine Reisewarnung“, erklärt Haider. Zudem sei nicht gesichert, ob Einreisende mit einer Coronaerkrankung sich wirklich in Kroatien infiziert hätten. Einreisende aus anderen Balkanstaaten könnten Kroatien als Reiseland angeben, um so die Quarantänebestimmungen für andere Staaten zu vermeiden.

„Diese überzogene Reisewarnung vermiest nicht nur vielen Österreichern den wohlverdienten Urlaub nach einer entbehrungsreichen Zeit. Angesichts der hohen Investitionsdichte heimischer Unternehmen in Kroatien bedeutet das auch weitere wirtschaftliche Schäden für Österreich", weist Kassegger auf die engen wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Österreich und Kroatien hin.

Beide Mandatare sind sich einig, dass eine weitere Einschränkung der Reisefreiheit nur das letzte Mittel bei einer wirklich ernsten Situation sei. Die Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten durch die Regierung hätten inzwischen ein mehr als besorgniserregendes Ausmaß erreicht. Insgesamt sie es höchst an der Zeit, dass die Bundesregierung von ihrem blinden Aktionismus Abschied nehme und auf nachhaltige und sinnvolle Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung setze. „Es gilt nach dem verheerenden Lock Down weiteren Schaden von den Bürgern und der Wirtschaft fernzuhalten. Die unkoordinierte und sprunghafte Politik von ÖVP und Grünen bewirkt leider das Gegenteil“, betonen Haider und Kassegger.

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