Samariterbund: Jugendliche übernehmen Verantwortung

Der „Internationale Tag der Jugend“ am 12. August 2020 wirbt für mehr gesellschaftliches Engagement junger Menschen.

Wien (OTS) - „Es scheint fast ein Naturgesetz zu sein: Seit Jahrtausenden hadern ältere Menschen mit den Jungen und kritisieren den Lebensstil der nachkommenden Generationen, doch die Jugend ist meistens besser als ihr Ruf“, erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Samariterbundes und Abg.z.NÖ Landtag (KO). „Anlässlich des ‚Internationalen Tages der Jugend‘ am 12. August 2020 sollten wir uns bewusst machen, dass viel zu viele junge Menschen in Kriegsgebieten leben oder nicht zur Schule gehen können und zumeist auch noch von Armut, sozialer Ausgrenzung, schlechter Gesundheitsversorgung, ungleicher Behandlung der Geschlechter und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.“

Der 12. August wurde erstmals im Jahr 1999 von der UNO-Generalversammlung zum „Internationalen Tag der Jugend“ ausgerufen. Seither wird alljährlich an diesem Tag die Rolle junger Menschen in der Gesellschaft gewürdigt und daran erinnert, mit welchen Problemen die Jugend der Welt konfrontiert ist. Wichtig dabei: die Gesundheit. Immer noch sterben viele Kinder und Jugendliche an Krankheiten, die zu vermeiden wären. Deshalb ist international nicht nur die medizinische Versorgung wichtig, sondern auch ein Investment in Ausbildung, Ausrüstung, Aufklärung sowie in den globalen Austausch von lebenswichtigem Knowhow.

„Der Samariterbund unterstützt das Bemühen der Europäischen Union, die Jugendlichen in gesellschaftspolitische Prozesse einzubeziehen und dabei zu unterstützen, Verantwortung als Freiwillige(r) zu übernehmen“, so Hundsmüller. „Das Ehrenamt ist ein fixer unverzichtbarer Baustein der Gesellschaft und steht in unserer Organisation für gelebte Solidarität.“

So findet man es beispielsweise bei der Samariterjugend „cool“, helfen zu können! Dort lernen schon Kinder die wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe – aber ohne dabei auf Spaß, Spiel und Abenteuer verzichten zu müssen. Die Teilnahmen an Flohmärkten und Workshops gehören ebenso dazu wie Sammlungen für bedürftige Menschen. Neben den klassischen Rettungsaufgaben nimmt das sozia­le Engagement bei der Samariterjugend sehr viel Platz ein. Das Freizeit-Angebot reicht von Ausflügen mit Zelten bis hin zu Exkursionen in unbekannte heimische Regionen. Dabei nimmt auch die professionelle Ausbildung der Jugendleiterinnen und Jugendleiter einen sehr hohen Stellenwert ein.

Seit der Gründung vor fast 100 Jahren erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs seine soziale Mission: Die haupt- und ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter der Non-Profit-Organisation leisten für ältere Menschen, Kranke, Verletzte und in Not geratene Personen wichtige Hilfe von Mensch zu Mensch. Dabei wird der Samariterbund von mehr als 316.000 Mitgliedern und Förderern in ganz Österreich unterstützt. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben sind fast 10.000 Haupt- und Ehrenamtliche sowie rund 2.000 Zivildiener im Einsatz.

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