Großer Erfolg nun amtlich: 210.431 Unterschriften ermöglichen Tierschutzvolksbegehren!

Platz 4 der erfolgreichsten Initiativen in der Geschichte der Volksbegehren, Eintragungswoche vermutlich im Januar 2021

  • Mehr Menschen als in ganz Graz wahlberechtigt sind oder in ganz Linz leben haben unterschrieben, nur damit das Tierschutzvolksbegehren überhaupt stattfinden kann. Damit wird eindrucksvoll sichtbar, wie stark der Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft, die Herkunft unserer Lebensmittel und die Zukunft natürlicher Lebensräume die Menschen beschäftigt. Sie alle verlangen ein Wegkommen von der Symptombekämpfung und die Einleitung eines echten Systemwandels“ so Initiator Sebastian Bohrn Mena. 
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  • Es gibt einen einzigen Gegner des dringend benötigten Fortschritts und der heißt Wirtschaftskammer. Immer noch blockiert diese echte Transparenz. Menschen wird dadurch verunmöglicht eine bewusste Konsumentscheidung zu treffen. Wer Transparenz verhindert, muss sich den Vorwurf gefallen lassen Täuschung zu fördern. Es ist im Jahr 2020 absurd, dass man nicht auf einen Blick erkennen kann, woher das Essen kommt. Die Menschen haben es satt, dass man ihnen Regionalität & Tierwohl vorgaukelt, obwohl dann in Wahrheit die deutsche Massentierhaltung drinsteckt. Sie haben es satt, dass für einige Funktionäre offenbar der Profit höher als das Wohl der Tiere, der Natur und der heimischen Bauern steht. Diese rückwärtsgewandte Weltsicht wird nicht länger toleriert. Die Funktionäre in den Glaspalästen sollten sich besser warm anziehen, wir werden den Druck von unten ausbauen“ so Bohrn Mena abschließend.
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Wien (OTS) - Gestern wurde der Einleitungsantrag beim Innenministerium offiziell eingebracht, nun ist es amtlich: Exakt 210.431 Menschen haben eine Unterstützungserklärung abgegeben und ermöglichen damit die Durchführung des Tierschutzvolksbegehrens. Die Eintragungswoche wird voraussichtlich im Januar 2021 stattfinden, den genauen Zeitraum legt der Innenminister fest. Mit dieser Anzahl an Unterschriften reiht sich die Initiative auf Platz 4 von 50 seit 1945 erfolgreich eingebrachten Volksbegehren-Initiativen ein.

Mehr Menschen als in ganz Graz wahlberechtigt sind oder in ganz Linz leben haben unterschrieben, nur damit das Tierschutzvolksbegehren überhaupt stattfinden kann. Damit wird eindrucksvoll sichtbar, wie stark der Umgang mit Tieren in der Landwirtschaft, die Herkunft unserer Lebensmittel und die Zukunft natürlicher Lebensräume die Menschen beschäftigt. Sie alle verlangen ein Wegkommen von der Symptombekämpfung und die Einleitung eines echten Systemwandels“ so Initiator Sebastian Bohrn Mena.

Zentrale Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens sind die verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln in Handel, Gastronomie und öffentlichen Küchen, die Umstellung der (europäischen) Fördersysteme hin zu einer Bevorzugung der klima- und tierfreundlichen Landwirtschaft sowie die Bindung der öffentlichen Beschaffung an Kriterien wie Regionalität, Tierwohl und Umweltschutz. Vieles davon wurde bereits ins Regierungsprogramm aufgenommen, wird aber in der Umsetzung nach wie vor blockiert.

Es gibt einen einzigen Gegner des dringend benötigten Fortschritts und der heißt Wirtschaftskammer. Immer noch blockiert diese echte Transparenz. Menschen wird dadurch verunmöglicht eine bewusste Konsumentscheidung zu treffen. Wer Transparenz verhindert, muss sich den Vorwurf gefallen lassen Täuschung zu fördern. Es ist im Jahr 2020 absurd, dass man nicht auf einen Blick erkennen kann, woher das Essen kommt. Die Menschen haben es satt, dass man ihnen Regionalität & Tierwohl vorgaukelt, obwohl dann in Wahrheit die deutsche Massentierhaltung drinsteckt. Sie haben es satt, dass für einige Funktionäre offenbar der Profit höher als das Wohl der Tiere, der Natur und der heimischen Bauern steht. Diese rückwärtsgewandte Weltsicht wird nicht länger toleriert. Die Funktionäre in den Glaspalästen sollten sich besser warm anziehen, wir werden den Druck von unten ausbauen“ so Bohrn Mena abschließend.

In der Eintragungswoche sollen die Unterschriften auf mindestens 255.000 gesteigert werden. Das würde bei Nationalratswahlen der 4-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament entsprechen. Ab dieser Anzahl von Unterschriften kann die Politik die Relevanz nicht mehr leugnen und muss sich den Anliegen der Bevölkerung annehmen.

Rückfragen & Kontakt:

Tierschutzvolksbegehren I +43 660 703 88 64

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