Plattformarbeit: Mitbestimmung für ArbeitnehmerInnen

AK organisiert Workshops für Crowdworker, um Arbeitsbedingungen europaweit zu verbessern

Wien (OTS) - In Form einer sogenannten öffentlichen Konsultation arbeitet die Europäische Kommission derzeit an neuen Spielregeln für den digitalen Raum. Auch die Arbeitsbedingungen der Crowdworker werden beim „Digital Services Act“ (Gesetz über digitale Dienstleistungen) diskutiert. Dazu ist ein Feedback zu den Erfahrungen der Beschäftigten in den Online-Plattformen notwendig und erwünscht. Die AK Wien organisiert nun in zwei „Policyhacks“-Workshops Unterstützung und Hilfestellung für ArbeitnehmerInnen von Plattformen, um den Fragebogen zur laufenden öffentlichen Konsultation auszufüllen.

FahrradbotInnen, Reinigungskräfte, Kreativschaffende, ÜbersetzerInnen, ClickworkerInnen, FahrerInnen – sie alle erbringen Dienstleistungen, die zunehmend über Internetplatt-formen vermittelt, abgewickelt und auch bezahlt werden. Die E-Commerce-Richtlinie als derzeit einziger geltender Rechtsrahmen für digitale Dienste ist zwanzig Jahre alt und wird derzeit von der Europäischen Kommission überarbeitet. Ziel ist es, mit dem „Digital Services Act“ die EU-Gesetzgebung zu reformieren und die Rolle und Verantwortung großer Online-Plattformen zu klären. Bislang gibt es auf EU-Ebene keine rechtlich verpflichtenden Regeln für den Umgang der Beschäftigten bei digitalen Dienstleistungen.

Noch bis zum 8. September 2020 ist es möglich, sich im Rahmen einer öffentlichen Konsultation dazu einzubringen. Mehr Infos zu den Workshops und zum Konsultationsprozess gibt es auf der eigens eingerichteten Website www.policyhack.eu

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