AK Anderl: „Gute Arbeitsbedingungen sind schlecht für Corona“

Vor allem im Bereich Leiharbeit und bei ErntehelferInnen braucht es Änderungen

Wien (OTS) - Die Corona-Krise hat ein Licht auf die prekären Arbeitsverhältnisse geworfen, unter denen ErntehelferInnen und LeiharbeiterInnen oft leiden. „Es ist höchst an der Zeit, dass sich was ändert, denn gute Arbeitsbedingungen sind schlecht für Corona“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl.

Die Arbeiterkammer schlägt unter anderem vor, dass finanziellen Hilfen für Bauern künftig auch eine Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen vorsehen. Betriebe, die weder Mindestlöhne noch Unterbringungsvorschriften einhalten, sollen künftig keine Agrarförderungen mehr bekommen. Faire Arbeitsbedingungen und eine menschenwürdige Unterkunft für ErntehelferInnen soll künftig ein Kriterium für Lebensmittel-Gütesiegel werden.

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