NEOS zu Ampel-System: Konkrete Maßnahmen immer noch ausständig

Gerald Loacker: „Das Grundprinzip einer Ampel ist, dass jeder genau weiß, was bei welcher Farbe zu tun ist. Das ist bei der Corona-Ampel nicht der Fall.“

Wien (OTS) - „Eine Ampel-System, um Corona-Infektionen in verschiedenen Bezirken zu verfolgen, ist grundsätzlich eine sehr sinnvolle Idee. In anderen Ländern funktioniert das schon lange“, so NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker. „Das Grundprinzip einer Ampel ist aber, dass jeder genau weiß, was bei welcher Farbe zu tun ist. Genau das muss Gesundheitsminister Anschober jetzt nachliefern: Es muss klargestellt werden, ab welcher Anzahl von Verdachtsfällen oder Infektionen oder bei welcher Auslastung von Spitälern die Ampel umspringt, was zu tun ist, wenn sie dann nun umspringt und welche konkreten Maßnahmen welche Ampelfarbe mit sich bringt.“

Seit Wochen würde die Bundesregierung eine Corona-Ampel ankündigen und immer noch seien zahlreiche Fragen offen, so der NEOS-Gesundheitssprecher: „Wenn 50 Fälle in einem Betrieb auftreten – ist das eine orange Ampel oder eine rote? Muss der Betrieb schließen? Was bedeutet das für den Ort? Maskenpflicht im Supermarkt oder auch in anderen Geschäften oder gar der Gastronomie? All das muss klipp und klar definiert sein und kommuniziert werden, ansonsten funktioniert das Ampelsystem nicht. Was auf keinen Fall passieren darf ist, dass auf gut österreichisch jedes Mal, wenn irgendwo ein Cluster auftritt, neu diskutiert werden muss, welche Maßnahmen zu setzen sind. So viel Zeit haben wir nicht. Anschober muss hier rasch Details liefern“, mahnt Loacker Tempo ein.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001