AK Anderl: Risikogruppen länger schützen, Angehörige auch erfassen

Verordnung für mehrere Monate verlängern

Wien (OTS) - Die heute verkündete Verlängerung der Freistellung für Risikogruppen ist für AK Präsidentin Renate Anderl keine zufriedenstellende Lösung: „Diese monatlichen Verlängerungen sorgen immer aufs Neue für Verunsicherung. Eine Verlängerung bis Jahresende, zumindest aber für die nächsten drei Monate, wäre sinnvoll. Das gibt sowohl den ArbeitnehmerInnen als auch den Betrieben größere Planungssicherheit.“ Dienstpläne müssen 14 Tage im Voraus erstellt werden, derzeit planen sie die Risikopersonen ein, weil sie nicht wissen, ob die Verordnung dann noch gilt.
Anderl fordert außerdem, dass es endlich zu einer Regelung für Angehörige von Risikopersonen kommt – derzeit gilt die Freistellungsmöglichkeit nur für beschäftigte Risikopersonen selbst. „Das bringt wenig, wenn andere Haushaltsangehörige täglich außer Haus müssen und das Virus womöglich nach Hause bringen. Hier braucht es endlich eine Lösung.“

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