Österreich hilft Krisengebieten in Ostafrika

Wichtiger Schritt zur Stabilisierung krisengebeutelter Länder

Wien (OTS) - Beim heutigen Ministerrat hat die österreichische Bundesregierung beschlossen, zwei Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für Äthiopien und Uganda bereitzustellen. Die Mittel sollen angesichts der vor Ort herrschenden Heuschreckenplage vor allem der Beseitigung von Katastrophenschäden und der humanitären Hilfe in diesen Ländern dienen. „Die Hilfe für die beiden Partnerländer der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt, den wir absolut begrüßen. Die ohnehin schon massiv von Hunger und Armut betroffenen Länder sind derzeit mehreren Krisen gleichzeitig ausgesetzt. So trifft sie nicht nur die Heuschreckenplage mit voller Wucht, auch die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie verursachen menschliche Tragödien und entziehen vielen Menschen ihre Existenzgrundlage. Diese Herausforderungen können diese Länder nicht alleine stemmen und deshalb ist diese Initiative wichtig und richtig“, zeigt sich Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes Globale Verantwortung mit 35 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe, erfreut.

„Viele Länder des Globalen Südens haben gegenwärtig mit mehreren Krisen gleichzeitig zu kämpfen und brauchen Unterstützung. Laut aktuellsten Zahlen der UNO drohen wegen der Auswirkungen der COVID-19 Pandemie alleine in diesem Jahr 71 Millionen Menschen in die Armut zurückzufallen. Wenn wir nichts tun, drohen neben Armut auch Hunger, Unruhen, Gewalt und Instabilität - ein Nährboden für Kriege, Konflikte und Terror. Die Folgen: Zusammenbruch von Staatlichkeit, Leid, Migration, sterbende und flüchtende Menschen. Die Auswirkungen der Pandemie stellen daher auch ein massives Sicherheitsrisiko und eine wirtschaftliche Gefahr für Österreich sowie Europa dar. Es wäre daher im Sinne der österreichischen Bundesregierung, eine geplante und zielgerichtete Unterstützung in Form eines internationalen COVID-19 Rettungspaket zu gewährleisten: erstens eine Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro für Länder des Globalen Südens und zweitens einen langfristigen Ausbau der Entwicklungshilfeleistungen, um die Wirtschaft langfristig zu stabilisieren“, ermutigt Vilim die österreichische Bundesregierung, den eingeschlagenen Weg fortzuführen.

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