Gf. NÖAAB Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister „Unterstützung zu Pflegepositionen“

Teschl-Hofmeister unterstützt Pflegepositionen von ÖVP Klubobmann und ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger

St. Pölten (OTS) - Bei der Pressekonferenz zu den ÖVP Standpunkten im Pflegebereich kündigte Klubobmann und ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger fünf zentrale Punkte an. Dabei geht es vorrangig um die Möglichkeit von Betreuung und Pflege zuhause, die Unterstützung von pflegenden Angehörigen, eine Personaloffensive, Deregulierung und Digitalisierung und um die finanzielle Absicherung der Pflege in der Zukunft.

Pflege als Herausforderung für die Zukunft

„Wir sind in Niederösterreich im Pflege- und Betreuungsbereich gut aufgestellt. Dennoch wird dieses Thema für die Zukunft immer relevanter: Gab es 2006 noch 77.500 Menschen in Niederösterreich, die Pflegegeld bezogen haben, werden es im Jahr 2025 bis zu 106.000 Pflegegeldbezieherinnen und Pflegegeldbezieher sein“, so Teschl-Hofmeister und erklärt weiter: „Wenn wir uns die Zahlen ansehen, ist klar, dass der Aufwand für die Pflege und Betreuung in den nächsten Jahren weiter steigen wird. Klar ist auch, dass es künftig mehr Personal und weiterhin bestmögliche Rahmenbedingungen brauchen wird. Dabei kann etwa die Durchlässigkeit zwischen den Berufen im Gesundheits-, Sozial- und Pflegebereich helfen. Das Personal kann aber auch durch Deregulierung entlastet werden.“

Auch im Bereich der Digitalisierung finden sich viele unterstützende Möglichkeiten, ist die geschäftsführende Landesobfrau überzeugt: „Als NÖAAB möchten wir immer die vielfältigen Chancen der Digitalisierung aufzeigen. So kann es etwa auch im Pflege- und Betreuungsbereich eine große Erleichterung sein, wenn durch die Digitalisierung Dokumentationsvorgänge vereinfacht werden.“

Menschen müssen in Würde altern können

„Wir wissen, dass der Großteil der Menschen so lange wie möglich zuhause betreut oder gepflegt werden möchte und so verfolgen wir diesen Weg in Niederösterreich mit verschiedenen Angeboten, bereits seit vielen Jahren sehr konsequent. Dafür braucht es weiterhin entsprechende Rahmenbedingungen, beispielsweise flexiblere Gestaltungsräume bei Pflegeteilzeit oder auch Pflegekarenzen, die in diesem Bereich unterstützend wirken können. Für die pflegenden Angehörigen stellen der finanzielle Aspekt und die enorme Belastung die durch die große Verantwortung entsteht, große Herausforderungen dar. Mit dem pflegefreien Tag für Angehörige und einem bundesweiten Bonus zur Unterstützung können wir helfen“, erklärt Teschl-Hofmeister.

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