Korosec: Volkspartei steht für klare Unterstützung pflegender Angehörigen bei Reform

Seniorenbund-Präsidentin sieht vor allem einen Anspruch auf Pensionsversicherung ohne Erwerbszeiten als starkes Signal dafür, dass Angehörigenpflege eine wichtige Arbeit ist.

Wien (OTS) - Angesichts des heute präsentierten, klaren und umfassenden Kurses der Volkspartei bei der Pflege sieht Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec den im Herbst startenden Verhandlungen zur Pflegereform mit großer Zuversicht entgegen.

Neben dem Grundsatz „daheim vor stationär“ steht nach wie vor die Unterstützung der mehr als 950.000 pflegenden Angehörigen im Mittelpunkt, die laut Korosec tagtäglich unschätzbare Arbeit leisten. „Viele von ihnen legen täglich lange Anfahrtswege zurück, pflegen neben dem Beruf oder geben ihren Beruf ganz für die Pflege daheim auf“, betont die Seniorenbund-Präsidentin. Unterstützungsmaßnahmen sind unter anderem der Pflege-Daheim-Bonus, ein pflegefreier Tag pro Monat, professionelle Unterstützung durch „Community Nurses“ als Ansprechpartnerinnen und die Erleichterung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Korosec streicht den Vorstoß heraus, pflegenden Angehörigen auch ohne vorangegangene Erwerbszeiten den Anspruch auf Pensionsversicherung zuzusichern. „Angehörigenpflege ist eine wichtige und herausfordernde Arbeit. Sie nimmt viel Zeit in Anspruch, bei manchen sogar den Großteil ihres Lebens. Der gesicherte Anspruch auf Pensionsversicherung ist ein klares Zeichen der Anerkennung dieser fundamentalen Pflegearbeit“, sagt Korosec.

Pflegelehre als richtiger Weg gegen Personalmangel

Neben dem Ausbau digitaler Services in der Pflege, wie der Nutzung der e-card für Pflegedienstleistungen, ist für Ingrid Korosec die Personaloffensive im Pflegebereich entscheidend. Dabei stehen eine Aufwertung des Pflegeberufs und eine Vernetzung und Aufwertung der Pflege- und Sozialausbildungen im Mittelpunkt.

In diesem Zusammenhang freut sie sich besonders über die Einführung einer Pflegelehre mit altersspezifischem Ausbildungsprogramm. „Damit können wir viele interessierte Jugendliche für den Pflegeberuf gewinnen, die sich bisher mangels früher Ausbildung anderen Bereichen zugewandt haben. Erste theoretische Jahre vor der praktischen Ausbildung garantieren dabei, dass junge Menschen nicht unvorbereitet und frühzeitig ans Bett gestellt werden“, bekräftigt Korosec abschließend.

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