NEOS: Klares „Nein“ für allgemeine Maskenpflicht an Schulen

Martina Künsberg Sarre: „Hier muss man genau nach Alter und Fallzahlen differenzieren. Ein verpflichtender Mund-Nasen-Schutz an Schulen ist nicht zielführend.“

Wien (OTS) - Ein klare Absage erteilt NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre der Forderung von Lehrergewerkschafter Paul Kimberger nach einer allgemeinen Maskenpflicht für Schüler_innen und Lehrer_innen. „Hier muss man genau nach Alter und Fallzahlen differenzieren. Es ist erwiesen, dass Kinder keine Superspreader des Coronavirus sind. Auch gab es an Schulen keine Cluster, die auf das Ende der Maskenpflicht zurückzuführen sind. Es ist daher für nicht zielführend, einen verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz an Schulen einzuführen“, so die NEOS-Bildungssprecherin. „Die Praxis zeigt, dass sich gerade jüngere Kinder mit dem richtigen Umgang mit Masken schwertun und für Lehrerinnen und Lehrer ist es schier unmöglich, ständig die korrekte Handhabung zu kontrollieren.“

Perspektive Herbst und „Fast Lane“ für Lehrer_innen

Es brauche, so Künsberg Sarre, nun endlich eine Perspektive für den Herbst. „Wir NEOS fordern diese schon seit Wochen und immer noch fehlt ein Gesamtkonzept. Bildungsminister Faßmann sollte die kommenden Wochen dringend dafür nutzen, einen Plan für das neue Schuljahr zu erstellen. Eltern, Kinder und Lehrerinnen und Lehrer brauchen Klarheit, wie es ab Herbst weitergeht“, so Künsberg Sarre abschließend. Außerdem fordert die NEOS-Bildungssprecherin eine „Fast Lane“ für Corona-Tests: „Ich verstehe, dass Lehrerinnen und Lehrer verunsichert sind und neue Zuversicht brauchen. Darum wollen wir, dass sie die Möglichkeit bekommen, sich besonders schnell und zuverlässig testen zu lassen.“

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