Überraschende Wende: kitzVenture beantragt Wiederaufnahmeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht

Tiroler Unternehmen kann aufgrund von neu aufgetauchten Unterlagen Falschaussagen beweisen und sieht daher berechtigte Gründe für eine Neuverhandlung

Wien/Kitzbühel (OTS) - Die im Jahr 2018 wegen u.a. irreführender Bewerbung von Anlageprodukten vor dem Bundesverwaltungsgericht Wien verurteilte kitzVenture und deren ehemaliger Geschäftsführer Olaf Wittbrodt haben gute Karten, den Prozess neu aufzurollen: Überraschend aufgetauchte Unterlagen beweisen, dass die von ihnen beauftragte Anwaltskanzlei Greiter Pegger Kofler & Partner sehr wohl mit der Beratung von Vertriebs- und Werbemaßnahmen beauftragt war. Die Kanzlei hatte das ja immer bestritten und durch eine ihrer Anwältinnen vor dem Bundesverwaltungsgericht auch dementsprechend aussagen lassen. Aufgrund u.a. dieser Zeugenaussage ist es dann zur Bestätigung der von der Finanzmarktaufsicht (FMA) verhängten Strafe in der Höhe von EUR 60.000,- gekommen.

"Wir sind uns sicher, einer entscheidenden Zeugin im damaligen Verfahren eine uneidliche Falschaussage nachweisen zu können und haben deshalb einen Antrag auf Wiederaufnahme gestellt, welchem sich auch der ehemalige Geschäftsführer angeschlossen hat“, so Patrick Landrock, Geschäftsführer der kitzVenture GmbH. Das Bundesverwaltungsgericht hatte sich u.a. auf diese Zeugenaussage berufen und die Verantwortung für die fehlerhafte Bewerbung der Anlageprodukte allein bei der kitzVenture und seinem ehemaligen Geschäftsführer Olaf Wittbrodt gesehen.

Massive Rufschädigung

Dieses Urteil hätte beinahe das Ende für das junge Unternehmen bedeutet: „Wir waren nicht nur finanziell geschädigt, gelitten hat vor allem auch unsere Reputation“, blickt Landrock zurück. „Wir waren einer massiven Medienkampagne ausgesetzt, die uns laufend in die Nähe einer Betrugsfirma rückte.“ Seit Anfang dieses Jahres setze man sich nun zur Wehr, aktueller Höhepunkt war im Juni der Prozessauftakt gegen Greiter Pegger Kofler & Partner wegen Schadenersatzforderungen in der Höhe von über einer halben Million Euro.

Im Zuge der Prozessvorbereitung sind nun jene Unterlagen aufgetaucht, die beweisen, dass Greiter Pegger Kofler & Partner auch beratend für die Vertriebs- und Werbemaßnahmen beauftragt waren. Landrock: „Wir hatten uns auf die Expertise dieser Anwaltskanzlei verlassen und mussten im Nachhinein feststellen, dass die Kanzlei scheinbar keine Ahnung von der Materie hatte.“

Wirtschaftskrimi geht weiter

Der mittlerweile bekannteste Wirtschaftskrimi Österreichs schlägt nun also ein neues Kapitel auf, wobei die kitzVenture immer mehr Trümpfe in die Hand bekommt. „Ich habe immer betont, dass uns sehr viel Ungerechtigkeit in den letzten Jahren widerfahren ist und ich alles in meiner Macht stehende dafür tun werde, dass uns Gerechtigkeit widerfährt und die Wahrheit ans Licht kommt", gibt sich Patrick Landrock weiter kämpferisch. Landrock: „Wie versprochen werden wir im Zuge der Aufdeckung des ganzen Skandals beweisen, dass wir nicht nur unschuldig sondern auch Opfer öffentlicher Funktionäre und Verwaltungsträger sowie anderer Personenkreise geworden sind.“

Wie erfolgreich auch das von vielen in Zweifel gezogene Geschäftsmodel funktioniert, hat die vor kurzem veröffentlichte Halbjahresinformation des Unternehmens gezeigt, die einen beeindruckenden Gewinn von rund 1,4 MIO Euro ausweist. Ebenfalls im ersten Halbjahr wurden auch allen Anlegern ihre Investitionen mit 9,75 Prozent p.a. plus Zinseszinsen ausbezahlt.

Entscheidung beim Bundesverwaltungsgericht

Jetzt aber ist einmal das Bundesverwaltungsgericht am Zug, die Wiederaufnahme des Verfahrens (GZ 2151963-2) zu prüfen. Landrock: „Ich gehe davon aus, dass das Bundesverwaltungsgericht uns in Kürze auch die von uns angeforderte Tonbandaufnahme im Rahmen einer Akteneinsicht zur Verfügung stellt und mithin aktiv an der Aufklärung des Sachverhaltes mitarbeitet. Auch das Bundesverwaltungsgericht sollte meines Erachtens ein Interesse daran haben, dass eine uneidliche Falschaussage entsprechend verfolgt wird." Darüber hinaus werde man als kitzVenture in Kürze noch weitere Karten auf den Tisch legen, die ebenfalls für einiges Aufsehen sorgen werden.

Über kitzVenture GmbH

Die kitzVenture GmbH mit Sitz in Kitzbühel (Österreich) ist ein in Tirol verwurzeltes und international agierendes Unternehmen. Unterstützt werden Startups und junge Firmen sowohl mit Risikokapital als auch mit Know-how und verschiedenen Dienstleistungen aus den Bereichen IT, Marketing und Vertrieb. Mit einem vielfach erprobten Ansatz zur Entwicklung und Schärfung der strategischen Markenentwicklung verfügt die kitzVenture über ein starkes Instrument zur erfolgreichen Positionierung in den jeweiligen Märkten. Der Company-Building-Bereich ist darüber hinaus in der Lage, anstehende E-Commerce Projekte schnell und effektiv auszurollen.

Mehr Informationen zur kitzVenture GmbH finden Sie unter www.kitzventure.com

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