SPÖ-Novak ad Wölbitsch: „ÖVP sollte beim Thema Wohnen besser demütig sein“

Türkise Partei der Privatisierungen und Skandale hat von leistbarem Wohnen wenig Ahnung

Wien (OTS/SPW) - „Ich bin sehr erstaunt, dass sich die ÖVP auch einmal wieder dem Thema leistbarem Wohnen widmet, wenn auch aus fragwürdigem Grund“, erklärte SPÖ Wien Landesparteisekretärin Barbara Novak am Mittwoch zu den Angriffen des türkisen Stadtrates Markus Wölbitsch auf die Sozialbau AG und die Gesiba. „Jene Partei, deren geheimen Privatisierungspläne von erfolgreichen öffentlichen Immobilienunternehmen erst vorige Woche aufgeflogen sind und die in der Vergangenheit in diesem Bereich – etwa bei der BUWOG – immer wieder für Skandale gut war, sollte sich jetzt nicht zur Retterin des sozialen Wohnbaus aufschwingen. Hier täte der ÖVP ein wenig Demut durchaus gut“, so Novak.

Während es im Zuge der Commerzialbank-Pleite vor allem darum gehe, Auswirkungen auf KundInnen und im konkreten Fall auch die MieterInnen der beiden betroffenen Wohnbauträgern abzuwenden, würden Wölbitsch und seine Partei den Fall wieder einmal nur für politisches Kleingeld und Wien-Bashing verwenden. „Die türkise Truppe hat in den vergangenen Jahren immer wieder vom totalen Schlussverkauf auf Österreichs Wohnungsmarkt geträumt, der für die MieterInnen eine Steigerungswelle bei den Ausgaben und sinkende Lebensqualität zur Folge gehabt hätte. Aus diesem Grund wird jede Möglichkeit genützt, um Wiens hervorragenden und international beachteten sozialen Wohnungsmarkt anzugreifen und vielleicht doch noch zum Abschuss freizugeben. Wölbitsch selbst hatte doch noch im März vergangenen Jahres von der Privatisierung der Wiener Gemeindebauwohnungen geträumt. Dieses Spiel ist daher zu leicht zu durchschauen. Wir werden die hier entstandenen Probleme aufarbeiten und unseren Kurs von leistbarem Wohnen unbeirrt fortsetzten“, erklärte Novak.

Während Wien in den letzten Jahren auf die Herausforderungen einer wachsenden Stadt reagiert habe und allein bis Ende 2020 rund 4.000 Gemeindewohnungen NEU und rund 24.000 geförderte Wohnungen auf Schiene gebracht werden, nehme die ÖVP das Thema immer nur auf, wenn sie einen „Skandal“ wittere. „Das hilft allerdings niemandem, weder den MieterInnen konkret, noch der politischen Diskussion. Wenn die ÖVP tatsächlich über sozialen Wohnbau ernsthaft nachdenken will, dann sollte sie zuallererst einmal vor ihrer eigenen Tür kehren. In der Zwischenzeit werden Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und sein Team weiterhin mit ganzem Herzen und unermüdlich für ein Wien einstehen, in dem Wohnraum leistbar, von hoher Qualität und vor allem in öffentlicher Hand ist“, so die Landesparteisekretärin abschließend.

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