Kucher: Mittel für HIV-Prävention nicht streichen sondern verdoppeln

Anschober muss schwarz-blauen Anschlag auf Gesundheit verhindern

Wien (OTS/SK) - Keine Streichung, sondern im Gegenteil eine Verdoppelung der Mittel für HIV-Prävention durch den Dachverband der Sozialversicherungen verlangte am Dienstag SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher. Er forderte Gesundheitsminister Anschober auf dafür zu sorgen, dass bei der morgigen Sitzung des Dachverbandes, wo dieses Thema auf der Tagesordnung steht, ein dementsprechender Beschluss gefasst wird. „Jeder Euro für Prävention spart ein Vielfaches an Folgekosten. Hier zu sparen, ist gesundheitspolitischer Irrsinn.“ ****

Im Juni konnte dieses Vorhaben von Schwarz-Blau im Dachverband aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips noch verhindert werden. In der morgen stattfindenden Sitzung, wo dieses Thema wieder auf der Tagesordnung steht, würde jedoch eine einfache Mehrheit – über die Schwarz-Blau verfügt – ausreichen, um die Mittel für die Aids-Prävention zu streichen, erläuterte Kucher. „Ich fordere Gesundheitsminister Anschober auf diesen unsinnigen und gesundheitsgefährdenden Schritt zu verhindern und im Gegenteil dafür zu sorgen, dass die Ausgaben für HIV-Prävention verdoppelt werden“, schloss der SPÖ-Gesundheitssprecher. (Schluss) ls/PP/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Parlamentsklub
01/40110-3570
klub@spoe.at
https://klub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004