Stadträtin Gaal: Goethehof – bestes Zeugnis für Generalsanierung

Er war einer der Schauplätze der Kult-TV-Serie "Kaisermühlenblues". Seinen einzigartigen, denkmalgeschützten Charme er auch nach seiner umfassenden Modernisierung behalten.

Wien (OTS) - Die Generalsanierung des von 1929 bis 30 erbauten Gemeindebaus (drei der planenden Architekten waren Schüler Otto Wagners) seit 2014 hat viele Neuerungen gebracht, die den Wohnkomfort der rund 3.000 BewohnerInnen sowie die Energieeffizienz deutlich verbessert haben.

„Die Sanierung des Goethehofs ist ein besonders gelungenes Beispiel dafür, wie

die lange und erfolgreiche Tradition des sozialen Wohnbaus in Wien zeitgemäß weiterentwickelt wird. Der Goethehof bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern nun nicht nur ein traditionsreiches, sondern auch modernes und komfortables Zuhause“, unterstreicht Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal.

Begrünter Innenhof, Tiefgarage & Dachbodenausbau

Die Bausubstanz der Anlage mit ihren drei großzügig angelegten Höfen, die sich im hinteren Bereich zur Uferlandschaft des Kaiserwassers öffnet, wurde auf den technisch neuesten Stand gebracht. Sämtliche Bauteile wurden thermisch saniert, ein moderner Dachbodenausbau mit 129 Wohnungen geschaffen sowie der große Innenhof begrünt. Für die früher dort abgestellten Autos wurde an gleicher Stelle eine neue Tiefgarage mit 200 Stellplätzen geschaffen.

Auch die neue Dacheindeckung fügt sich hervorragend in die Architektur der Wohnhausanlage ein. Trotz einer zeitweiligen Unterbrechung der Bauarbeiten in der Schlussphase aufgrund der Corona-Krise konnte die Sanierung wie geplant abgeschlossen werden.

Beachtliche Senkung des Heizwärmebedarfs

Neben 785 Wohnungen umfasst der Goethehof 28 Geschäftsräumlichkeiten, außerdem Ordinationen. Im Zuge der Sanierung wurden zwei Zentralwaschküchen neu geschaffen. Durch den Wegfall der Parkplätze im Innenhof konnte dieser neu gestaltet werden und ist nun autofrei. Zudem wurden fünf überdachte Kinderwagen- und Fahrradabstellplätze sowie sieben überdachte Müllplätze errichtet.

46 Aufzugsanlagen (18 außen, 28 innen) wurden geschaffen. Um den Wärmeschutz der Wohnhausanlage zu verbessern, wurde u.a. ein Wärmedämmverbundsystem an der Fassade angebracht, die obersten Geschossdecken gedämmt und neue Isolierglasfenster eingebaut.

„Durch die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen konnten wir den Heizwärmebedarf im Goethehof um 73 Prozent senken: von 168 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf 45. Die thermische Sanierung der großen Anlage ist deshalb auch ein wichtiger Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz“, so Wiener Wohnen-Direktorin Karin Ramser.

Auszeichnung für Energieeffizienz

Eine Sanierungsleistung, die auch die Jury des ETHOUSE AWARD, der ARGE Qualitätsgruppe Wärmedämmsysteme, beeindruckt hat. In der Begründung für die Verleihung des Preises für energieeffizientes Sanieren 2020 in der Kategorie Wohnbau an den Goethehof heißt es: „Hier wird klar aufgezeigt, dass Denkmalschutz und umfangreiche Sanierungsmaßnahmen Hand in Hand gehen können. Der Rückbau von befestigten Flächen, die Nachverdichtung und die Barrierefreiheit machen die Wohnanlage fit für die Zukunft.“ (Schluss)

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