Verkehrslösung Innere Stadt: Vorschläge der Nachbarbezirke berücksichtigen!

Verkehrsstudie untermauert Sinnhaftigkeit der von Vizebürgermeisterin Hebein bisher abgelehnten Begleitmaßnahmen

Wien (OTS/SPW) - Die BezirksvorsteherInnen der Wieden, Mariahilfs und des Alsergrunds, Lea Halbwidl, Markus Rumelhart und Saya Ahmad, erneuern ihre Vorschläge für ein umfassendes Verkehrskonzept rund um die Innere Stadt. Unerwartete Argumentationshilfe erhalten sie dabei ausgerechnet von der von Vizebürgermeisterin Hebein beauftragten Kurz-Simulation der Verkehrsentwicklung bei Umsetzung des faktisch auf eine einheitliche Anwohnenden-Parkzone im 1. Bezirk hinauslaufenden Plans.****

Die drei Bezirke hatten eine Ausweitung der Anwohnenden-Parkzonen in den benachbarten Wohnvierteln, ein Investitionspaket zur baulichen Umgestaltung der angrenzenden Straßenräume und ein Konzept zur Attraktivierung der Verlagerung von Stellplätzen in bestehende größere und kleinere Garagen gefordert.

"Es war einigermaßen überraschend, dass die Vizebürgermeisterin letzte Woche eine Unterstützung dafür abgelehnt hatte, obwohl keine der begleitenden Maßnahmen die Umsetzung ihrer Pläne verzögern oder verhindern würde", halten Halbwidl, Rumelhart und Ahmad fest. Ganz im Gegenteil: Die von der Vizebürgermeisterin mit einiger Verzögerung diese Woche endlich zur Verfügung gestellte Kurzstudie setzt für die angestellten Simulationen bauliche Investitionen zur Neuverteilung von Verkehrsflächen ausdrücklich voraus.

Unrichtig sei auch, dass die Studie eine Verlagerung des Stellplatzdrucks ausschließe, wie die Vizebürgermeisterin zuletzt öffentlich behauptet hatte. Die Studie gibt ausdrücklich an, keine Aussagen darüber treffen zu können, ob das Abstellen des PKW in einem anderen Bezirk als dem Zielort erfolge. "Die Innere Stadt will eine "Pufferzone" mit erweiterter Zahl von Anwohnenden-Parkzonen zwischen Ring und 2er-Linie und Vizebürgermeisterin Hebein hat hier Entgegenkommen signalisiert. Das untermauert die volle Berechtigung der gleichgerichteten Forderungen der Nachbarbezirke", so die SPÖ-BezirksvorsteherInnen.

"Wir erneuern unser Angebot, gemeinsam an einem verfassungskonformen Modell der Verkehrsberuhigung zu arbeiten, das auch außerhalb des Rings funktioniert. Dafür wäre es hilfreich, die Lösung offener Sachfragen anzugehen und nicht nur in den Kategorien der Wahlkampf-PR zu denken“, betonten die SPÖ-BezirksvorsteherInnen abschließend. (Schluss)

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