AK fordert gerechte Reform der Pendlerpauschale

FCG-ÖAAB: „Arbeitnehmer, die pendeln müssen, dürfen dafür nicht bestraft werden!“

Wien (OTS) - Dass die Pendlerpauschale reformbedürftig ist, daran besteht laut Fritz Pöltl, dem Fraktionsvorsitzenden FCG-ÖAAB in der AK-Wien, kein Zweifel. Laut Pöltl müsse es aber auch im Sinne des Klimaschutzes mehr Anreize zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel geben. Jedenfalls dort, wo dies den Arbeitnehmern auch zugemutet werden kann. Fritz Pöltl: „Pendler, die eine überwiegende Öffi-Nutzung nachweisen können, sollen daher einen Öko-Bonus bekommen! Außerdem sollen Besserverdienende durch die Reform nicht länger bevorzugt werden.“

Gerechtes System

Um ein gerechteres und ökologischeres System zu etablieren, müsste es einen kilometerabhängigen Absetzbetrag geben“, assistiert der Wiener FCG-Landesvorsitzende Thomas Rasch. Die Ökologisierung dürfe aber keinesfalls auf Kosten der Pendlerinnen und Pendler gehen. „Wir werden uns daher gegen eine Abschaffung Pendlerpauschale unter dem Deckmantel der Ökologisierung entschieden zur Wehr setzen“, erklären beide unisono. Ein Umdenken sei nur dort zu erwarten, wo Arbeitnehmern zumutbare Öffi-Alternativen auch zur Verfügung gestellt werden. Das AK Modell sieht daher vor, dass das Pendlerpauschale und der Pendlereuro in einen kilometerabhängigen Absetzbetrag umgewandelt werden. Der neue Pendler-Absetzbetrag würde einkommensunabhängig wirken und soll je Kilometer Wegstrecke zustehen und nicht mehr gestaffelt sein, wie bisher. Pöltl: „Das ist einfacher und verhindert ungerechte Sprünge an den Staffelgrenzen. Wichtig ist, dass jene Arbeitnehmer, die pendeln müssen, dafür nicht bestraft werden dürfen!“

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