Mit dem Alleinsein ist jetzt Schluss! Neue Folge der ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am 20. Juli

Dritte Sendung mit partnersuchenden Singles aus Wien, NÖ, Salzburg und Steiermark – um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die Singles dieses Landes haben sich auch heuer in Scharen bei den ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ beworben. Insgesamt 54 interessante Persönlichkeiten stellt die höchst erfolgreich angelaufene jüngste Staffel der TV-Kultreihe (zuletzt bis zu 1,077 Mio. Seher/innen und 35 Prozent Markanteil) vor, bei der erstmals Nina Horowitz als Interviewerin und Gestalterin fungiert. In der bereits dritten Folge am Montag, dem 20. Juli 2020, um 20.15 Uhr in ORF 2, bittet die ORF-Dokumentaristin weitere sechs einsame Herzen, die nicht länger allein sein wollen, vor die Kamera. Die jeweils drei partnersuchenden Damen und Herren kommen diesmal aus Wien, Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark, darunter der Salzburger Albin mit einem Hang zu wilden Hobbies, die Wienerin Judith mit ausgesprochenem Faible für High Heels oder der sportliche Niederösterreicher Leopold, der für sein Leben gerne Brokkoli und Zitronen isst.

Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick

Leopold, 56-jähriger Angestellter aus Niederösterreich, isst für sein Leben gerne Brokkoli und Zitronen, um gesund zu bleiben: „Ich hab Dinge, die andere nicht haben. Ich hab nur Stärken.“ Er ist fit wie ein Turnschuh, sagt er, jeden Tag geht er mehrmals zu Fuß in den sechsten Stock. Über die Sendung möchte der Single-Mann jetzt endlich seine Traumfrau finden. Denn mit seinen bisherigen Beziehungen hat er nicht viel Glück gehabt. Einmal akzeptierte ihn die Familie nicht, bei der anderen Partnerin war ihr Rucksack an Altlasten zu schwer, erinnert sich Leopold. Sportlich soll die neue Herzensdame sein, musikinteressiert, einen gesunden Hausverstand haben. Sie darf ruhig lange Haare haben, soll nicht zu dick sein und bitte nicht „aufgeputzt wie ein Christbaum.“ Und, das Wichtigste: Er muss einfach merken, dass sie ihn wirklich gern hat. Der Niederösterreicher wird von den meisten Menschen für deutlich jünger gehalten. Leopold achtet sehr auf seinen Körper. Das macht viel aus, beteuert er: „Das gefällt den Damen.“

Judith, 69, Beamtin in Pension aus Wien, fühlt sich noch sehr quirlig. Bei den „Liebesg’schichten“ will sie mitmachen, weil sie noch nicht den Richtigen gefunden hat, der mit ihr mithalten kann:
„Männer in meinem Alter, naja, da hinkt es ehrlich gesagt oft schon ein bisschen.“ Der Neue kann also gerne auch fünf bis zehn Jahre jünger sein, das kann sich Judith gut vorstellen. Die Wienerin hat ein Faible für High Heels, ihre Schuhe findet sie erotisch, erzählt sie. Auch ihrem Mann haben sie immer gut gefallen. Ihr Gatte ist ganz plötzlich verstorben. 42 Jahre gingen die beiden durch dick und dünn, bis sie, sehr plötzlich und ohne Vorwarnung, voneinander getrennt wurden. Nach einer Trauerzeit fühlt sich Judith wieder bereit für eine neue Liebe. Sympathisch soll der Traummann sein, zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß. Ganz ein normaler Mensch. Wenn man jemanden liebt, verwendet man Tier-Kosenamen, findet sie jedenfalls. Ob der Neue ein „Hasi“, „Bärli“ oder gar ein „Nasenbärli“ wird? „Das kommt dann ganz darauf an, wie er ausschaut!“

Peppo, 57 Jahre, Bautechniker aus Salzburg, kann sich nicht für den Süden und die Hitze, dafür aber für den Norden begeistern. Mit einer neuen Frau an seiner Seite würde er sich aber sogar zu einem Italienurlaub überreden lassen: „Ich bin offen für alles.“ Er war 20 Jahre verheiratet, hat zwei tolle Kinder aus seiner Ehe, aber in der Beziehung hat es gleich von Anfang an gekriselt. Seit vier Jahren sind die beiden Eheleute getrennt und jetzt auch geschieden, seither hat man ein wunderbares Verhältnis zueinander: „So viele Jahre waren wir beide unglücklich! Wenn ich jetzt zurückdenk, mein Gott, wie blöd ist man, dass man da zusammenbleibt.“ Jetzt freut sich der Salzburger auf eine neue Frau. Vom Typ her gefällt ihm Veronica Ferres sehr, eine gute Figur im Dirndlkleid soll die Neue haben, nicht zu dick und nicht zu dünn sein. Ein Gedicht wäre es, wenn sie kochen könnte: „Ich mach immer nur Wurstnudeln oder Zucchinisuppe.“ Wie die große Liebe sich anfühlt, das weiß er noch gar nicht, gibt Peppo zu. Aber was er ganz genau spürt, ist: „Ich möchte auch so glücklich sein wie manche andere.“

Dorothea, 73, pensionierte Kinderkrankenpflegerin aus der Steiermark, wurde von ihren Freundinnen dazu angestiftet, sich für die Sendung zu bewerben: „Es war ein bisschen eine beschwipste Aktion.“ In ihrem Leben fehlt Dorothea ein lieber Mann, so um die 1,70 Meter, gerne weißhaarig, ehrlich und sauber: „Er muss mich sofort mögen. Und zärtlich sollte er sein.“ Die Steirerin hat in ihrem Berufsleben so einiges erlebt und auch eine Zeit in der Schweiz bei einer sehr betuchten Familie als Kindermädchen verbracht. Da hat es ihr aber nicht gefallen: „Das Haus war Tag und Nacht bewacht. Und die Dame des Hauses war den ganzen Tag lang shoppen.“ Köstlichkeiten wie Gänseleber gab es nur selten. Auch ihr Beziehungsleben war sehr abwechslungsreich. Dorothea war dreimal verheiratet, aus der ersten Ehe, die nur 18 Monate dauerte, hat sie eine erwachsene Tochter. Mit dem zweiten Mann war sie 25 Jahre zusammen und der dritte Ehemann, ihre große Liebe, hat leider eine andere Dame kennengelernt. Dann war Schluss: „Ich hab’ lieber keinen Mann als den falschen.“ Aber die Kandidatin glaubt noch fest an die große Liebe. Und jetzt ist es so weit, hofft sie.

Albin, 56-jähriger Bäcker aus Salzburg, ist überzeugt: „Jeder Mann möchte sich mit einer möglichst schönen Frau umgeben. Wenn er sie seinen Freunden vorstellt, sollen sie am besten gar nicht den Mund zukriegen.“ Aber man muss schon realistisch bleiben, findet er: „Ich bin auch kein Brad Pitt oder Leonardo DiCaprio“. Die neue Partnerin, die Albin sich in sein Leben wünscht, sollte natürlich sein, mit sich selbst zufrieden und Nichtraucherin. Der Salzburger hat in seinem Leben schon Dinge erlebt, von denen andere Menschen nur träumen können. Er war sieben Jahre auf einem Passagierschiff angeheuert und hat sehr viel Zeit in der Karibik verbracht. Der Bäckermeister ist geschieden und hat einen mittlerweile erwachsenen Sohn, auf den er sehr stolz ist. Albin hat einen Hang zu wilden Hobbies, Bungee Jumping hat er schon gemacht. Er wird aber mittlerweile schon etwas ruhiger, lässt er der Traumfrau ausrichten. Gemeinsame Ausfahrten mit dem Motorrad wären schön. Aber im Tempo, das sie will. Eigentlich ist Albin nicht schüchtern, sagt er, aber „wenn es ans Eingemachte geht, wird der Bua kleinlaut“.

Sylvia, 61, Frisörin in Pension aus der Steiermark, hat endlich dem Wunsch ihrer Mutter nachgegeben, sich bei den „Liebesg’schichten“ zu bewerben. Sie ist nicht auf der Suche nach einem Traumprinzen, sondern nach einem ganz normalen Mann, der interessiert ist an Wanderungen und vielleicht auch mit ihr tanzt. Das wäre schön. Sylvia wünscht sich einen Partner an ihrer Seite, zu dem sie auch aufschauen kann und dem sie keine Ratschläge geben muss. Wenn sie jemanden kennenlernt, stellt die Single-Dame gern viele Fragen. Das ist einigen Männern zu viel, erzählt sie: „Die fühlen sich dann wie beim Verhör.“ Dabei will sie ja nur wissen, wer ihr bei einem Date gegenübersitzt, rechtfertigt sich Sylvia. Seit 1999 ist die patente Steirerin geschieden. Sie hat eine Tochter, auf die sie sehr stolz ist, aber jetzt soll mit dem Alleinleben endlich Schluss sein: „Mit Corona kam die Einsamkeit. Weil der Kontakt mit den Freunden weggefallen ist. Und die Umarmungen. Dann wird einem erst richtig bewusst, was einem alles fehlt.“

Nach der TV-Ausstrahlung sind die Sendungen der 24. „Liebesg‘schichten und Heiratssachen“-Staffel – eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV – sieben Tage via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar. Dakapo-Termine gibt es sonntags um 11.05 Uhr in ORF 2 bzw. samstags um 12.15 Uhr in 3sat. Bis 31. August stellt die Reihe in insgesamt neun Folgen 54 partnersuchende Singles aus ganz Österreich vor. Am 19. Oktober steht eine Bilanzsendung auf dem Programm.

Weitere Details sind unter presse.ORF.at abrufbar.

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