SPÖ-Wohnbausprecherin Becher: "ARE ist ein Sinnbild für den Unterschied zwischen ÖVP und SPÖ"

Wien (OTS/SK) - Die bekanntgewordenen Geheimpläne für die Privatisierung der bundeseigenen Wohnbaugesellschaft ARE zieht laut SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher "einmal mehr die Trennlinie zwischen der sozial verantwortungsvollen Politik der SPÖ und der Marktgläubigkeit und Freunderlhörigkeit der ÖVP". ****

Das Konzept von "Mehr privat, weniger Staat" nach Vorbild der ÖVP ist gelernten ÖsterreicherInnen ein Begriff, so Becher. "Dahinter verbirgt sich auch der Verkauf des Wohnungsschatzes der Österreichischen Bevölkerung. Im Fall der BUWOG wechselten so 60.000 Wohnungen den Eigentümer – für stramme 16.000 Euro pro Einheit."

Die SPÖ markiere, so SPÖ- Wohnbausprecherin Ruth Becher, den Konterpunkt: "Wo die Sozialdemokratie Verantwortung trägt, wächst der Wohnungsschatz. So wurden auch die 220.000 Wiener Gemeindewohnungen vor den Privatisierungsgelüsten der ÖVP verteidigt, die heute um Gemeindebauten-neu ergänzt werden."

Die Enthüllungen rund um die bundeseigene ARE würden laut Becher das Bild komplettieren: "Überall versuchen Spekulanten seit Jahren mit Geld in Sachwerte wie Wohnungen zu drängen. Während die SPÖ den Wohnungsschatz der Österreicherinnen und Österreicher auch gegen diese Angriffe verteidigt, steht mit Sicherheit am nächsten Eck ein ÖVP-Funktionär, der einen kauffreudigen Investor an der Angel hat."

Dabei ist aufgrund der Niedrigzinssituation – wie auch schon zum Zeitpunkt der ARE-Privatisierungspläne – der Tausch Wohnraum gegen Geld für die Republik so unattraktiv wie nie zuvor: "Die Republik kann sich jederzeit zinslos mit Geld versorgen. Nur die ÖVP wäre zu dieser Unzeit im Stande, kostbaren Wohnraum zu verhökern."

Als "zukunftsfähige Strategie" fordert Becher eine gegenteilige Politik: "Die Republik soll wieder selbst Sozialwohnungen bauen und so mit Gratis-Krediten der EU echte Werte schaffen!" Konkret fordert Becher bis 2027 den Bau von 150.000 Einheiten sicherzustellen, damit "auch die Kinder der Corona-Krise trotz des neoliberalen Winds in Europa angemessene Wohnqualität vorfinden". (Schluss) up/wf

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