Vorderwinkler/Köchl: Einstellungsstopps bei Hotel- und Gastronomiebetrieben, Lehrstellen brechen weg – Es braucht Antworten

Mit welchen Maßnahmen muss die krisengebeutelte Tourismusbranche rechnen? Vorausschauendes Handeln der Regierung für Planbarkeit der Wintersaison gefordert Mit welchen Maßnahmen muss die krisengebeutelte Tourismusbranche rechnen? Vorausschauendes Handeln der Regierung für Planbarkeit der Wintersaison gefordert

Wien (OTS/SK) - „Die Freizeit- und Tourismusbranche ist durch die Corona-Krise und die von der Regierung verhängten Maßnahmen eine der am härtesten getroffenen Branchen. Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe haben vielerorts einen kompletten Einstellungsstopp verhängt. Das betrifft nicht nur die MitarbeiterInnen generell sondern vor allem auch die jungen Menschen, die in dieser Branche eine Lehre beginnen wollten“, wissen die Freizeit- und Tourismussprecherin Petra Vorderwinkler und Lehrlingssprecher Klaus Köchl, beide SPÖ-Abgeordnete des Nationalrates. ****

„Was die Sache noch schlimmer macht ist, dass für den herannahenden Herbst keine Pläne der Regierung vorliegen, wie die Branche über die Wintersaison kommen soll“, kritisieren die beiden Abgeordneten die fehlenden, vorausschauenden Pläne für die Wintersaison.

Zwtl.: Aktuell bis zu 50 Prozent weniger Anmeldungen von BerufseinsteigerInnen in Gastgewerbe-Berufsschulen

„Allein das müsste ein Alarmzeichen für die Regierung sein. Wir sind ein Tourismusland und es kommt zu einem massiven Anmeldungseinbruch an Gastgewerbeberufsschulen. Das heißt, dass es zu gegebenem Zeitpunkt auch einen massiven Einbruch an Lehrstellen im Herbst geben wird. Denn die Anmeldungen wären für den September 2020. Ganz klar, dass hier etwas schiefläuft und das massiv auf dem Rücken der jungen Menschen, denen aufgrund der starken Reduktion der Lehrstellen der Weg zur Ausbildung zu einer Fachkraft verwehrt bleibt“, ist Köchl fassungslos über eine derartige Ignoranz den jungen Menschen gegenüber und fordert mit Nationalratskollegin und Tourismussprecherin Vorderwinkler klare Antworten von der Regierung, im Speziellen von Tourismusministerin Köstinger.

„Eine Branche, die den Wohlstand dieses Landes wesentlich mitträgt, wird hier im Stich gelassen“, sagt Vorderwinkler. „Und wer kritische Worte äußert, wird von der Kurz-Regierung zurechtgewiesen anstatt dass die vielen Fragen, die der Branche auf der Seele brennen und Zuversicht für die Zukunft bringen könnten, von den Verantwortlichen beantwortet werden,“ setzt die Tourismussprecherin fort.

„Der Sommertourismus hat mit dem Beginn der Sommerferien endgültig Einzug gehalten und bereits jetzt sind klare Antworten für eine krisengebeutelte Branche gefordert, um für die Wintersaison eine Planungssicherheit zu schaffen“, sind Vorderwinkler und Köchl überzeugt und fordern in schriftlichen Anfragen von den zuständigen MinisterInnen klare Antworten auf Fragen hinsichtlich der Lehrstellen, der Arbeitsstellen generell, der Job-Offensiven im Tourismusbereich, die auch AbsolventInnen der Tourismusschulen betreffen, sowie hinsichtlich geplanter Corona-Maßnahmen für hochfrequentierte Wintersportorte wie zum Beispiel Ischgl.

Service:

Anfragen: NR Köchl/NRin Vorderwinkler: Unterstützungs-Maßnahmen für Tourismuslehrlinge https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/J/J_02657/imfname_809287.pdf

NRin Vorderwinkler/NR Köchl: Corona-Maßnahmen in hochfrequentierten Wintersportorten wie Ischgl https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/J/J_02404/imfname_804622.pdf

(Schluss)up

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