Berlakovich: Position Österreichs als internationaler „Energy-Hub“ ausbauen

Beitritt zu IRENA beschlossen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Der Beitritt zur Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) fand gestern im Nationalrat die Zustimmung aller Fraktionen, zeigte sich heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. DI Nikolaus Berlakovich erfreut. Durch den Beitritt Österreichs zu IRENA soll einem inhaltlichen Schwerpunkt der Außenpolitik der Regierung Rechnung getragen werden, um die Position Österreichs als internationaler "Energy-Hub" auszubauen, sieht Berlakovich den Beitritt als gutes Signal für die Zukunft. Es sei richtig, dass Europa darüber nachdenke, sich in der Energieversorgung unabhängig zu machen, wies der Mandatar darauf hin, dass zwei Gaspipelines durch die Türkei gehen. Österreich könne durch den Beitritt wichtiges Know-how im Bereich der erneuerbaren Energien in die Organisation einbringen.

Ziel von IRENA sei die Förderung der umfassenden und nachhaltigen Nutzung erneuerbarer Energien. Die Organisation verfolge aber auch soziale Ziele, verwies Berlakovich auf die Herausforderung, dass 1,6 Milliarden Menschen über keine Elektrizität verfügen und fossile Energieträger verwenden, die gesundheitsschädlich seien.

Die Zusammenarbeit mit IRENA sei bereits in der Vergangenheit stark gewesen. „Jetzt ist Österreich endlich dabei, und ich halte das für gut und notwendig, denn gerade beim Klimaschutz und auch bei den erneuerbaren Energien ist Europa – und vor allem Österreich - ein Vorreiter. Insbesondere aufgrund des Klimaschutzes müssen wir intensiver daran arbeiten, aus Öl, Kohle und Gas rauszukommen und erneuerbare Energien zu forcieren“, wies der Mandatar auch auf die Pariser Klimaziele hin. Manche würden unter erneuerbarer Energie allerdings nur Strom aus erneuerbarer Energie verstehen, aber keine Biomasse. „Wir brauchen aber alle diese Energieträger ohne Konkurrenz zueinander, wenn wir die Energie am eigenen Kontinent und auch in Österreich produzieren wollen“, schloss Berlakovich.

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