Drobits: Regierung schafft Schieflage bei Pensionen

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratsdebatte zur Novelle zur Entlastung von bäuerlichen Betrieben prangerte der SPÖ-Abgeordneter Christian Drobits an, dass durch die rückwirkende Pensionserhöhung „fleißige Bauern und Bäuerinnen in die Situation gebracht werden, gegen andere Gruppen ausgespielt zu werden.“ Er schätze ihre Leistung, doch auch andere hätten berechtigte Ansprüche. Es werde eine weitere Schieflage erzeugt, wo eigentlich in der Harmonisierung schon lange Aufholbedarf bestehe. „Sie spalten und diskriminieren. Das brauchen wir nicht!“, stellte Drobits klar. ****

„Diese Ungleichbehandlung zeigt sich auch bei jungen Menschen: es wird zwischen JungbäuerInnen und anderen – insbesondere Studenten und Berufseinsteigern – unterschieden. Die StudentInnen kommen dabei doppelt zum Handkuss, da ihnen auch der Weg in den Härtefallfonds verwehrt wird“. Der Abgeordnete appellierte an die regierenden Parteien, auch andere Verbesserungen, wie faire Pensionen für Frauen, nicht zu vertagen sondern schnell zu beschließen. Sonst würde es bei der Bevorzugung der einen Gruppe, für die man ins Pensionssystem eingreift, bleiben, und andere mit berechtigten Ansprüchen müssten weiter warten. (Schluss) ls/ar/mp

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