Arbeitslosigkeit – Stöger: Es braucht gerechte Unterstützung statt einmaliger Almosen

Wien (OTS/SK) - In der Nationalratsdebatte zu den Maßnahmen in der Arbeitsmarktpolitik brachte SPÖ-Abgeordneter Alois Stöger einen Abänderungsantrag ein, in dem eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes vorgesehen ist und die Quotierung bei der Familienbeihilfe sowie die Anrechnung der Einmalzahlung auf die Sozialhilfe gestrichen werden sollen. „Einmalige Almosen helfen nicht!“, erklärte Stöger. Es brauche endlich eine vernünftige Reaktion auf die gestiegene Arbeitslosigkeit in der Krise und eine gerechte Unterstützung. ****

Eine Einmalzahlung sei absolut unzureichend und ein Tropfen auf dem heißen Stein, da die von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen mit 55 Prozent ihres Gehalts auskommen müssen. Auf Unverständnis bei Stöger stieß außerdem, dass Menschen, die im März oder April arbeitslos geworden sind, von den Einmalzahlungen ausgeschlossen werden sollen. In Summe verortete der Abgeordnete eine starke Schieflage der Unterstützungen zugunsten der Unternehmen. Für jeden Euro, den ArbeitnehmerInnen bekommen, würden Unternehmen und Millionäre 30 Euro erhalten. „Das ist nicht gerecht!“, kritisierte Stöger. (Schluss) lp/ar/mp

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