FP-Heinreichsberger: Stopp dem rot-grünen Autofahrerbashing in Ottakring

Ottakringer Straße wird in Nacht- und Nebel-Aktion 30er-Zone ab dem Gürtel

Wien (OTS) - Nach dem verunglückten, teuren Umbau und der damit einhergehenden Verengung der Ottakringer Straße kommt nun ein weiterer Anschlag auf die Ottakringer Bezirksbevölkerung zu. Gerade jetzt im Sommer, wo keine Bezirksvertretungssitzungen stattfinden, wird eine gerade Strecke, die ungefährlich befahrbar war und einen halbwegs zügigen Verkehrsfluss möglich machte, in einer Nacht – und Nebelaktion zur temporären Tempo-30-Strecke. „Die Beschränkung auf 30km/h wurde ohne nachvollziehbare Argumente eingeführt“, so der FP-Klubobmann Georg Heinreichsberger.

So gibt es entlang der Strecke keine sensiblen Einrichtungen wie beispielsweise Schulen, Krankenhäuser oder Kindergärten. Heinreichsberger erinnert, dass willkürlich gesetzte Tempo 30-Zonen die Akzeptanz für ein derartig niedriges Tempolimit verringern, was an sensiblen Stellen zu gefährlichen Situationen führen kann. Weiters sei laut TU-Wien technisch nachgewiesen, dass Tempo 30 sowohl zu höheren Lärm- als auch zu höheren Abgas- und Feinstaubemissionen führt. Stattdessen versteckt man sich hinter angeblichen Autorasern, die diese Aktion notwendig machen würden. „Wenn es diese tatsächlich gebe, könnten entweder mobile Radarkästen aufgestellt oder Polizisten zur Kontrolle vor Ort eingesetzt werden“, stellt Heinreichsberger klar.

„Einen ganzen Bezirk und seinen motorisierten Individualverkehr schrittweise in Geiselhaft zu nehmen und geschwürartig alles Tempo 30 unterzuordnen, ist ideologisch bedingt und nicht sachdienlich“, sagt Heinreichsberger und kündigt für die nächste Bezirksvertretungssitzung nach dem Sommer dementsprechende Anträge gegen den Wildwuchs an 30 er Zonen an.

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