Integrationsstadtrat Czernohorszky begrüßt Einberufung des Bundesnetzwerks Extremismusprävention und Deradikalisierung

Wien (OTS) - Integrationsstadtrat Jürgen Czernohorszky begrüßt, dass Innenminister Karl Nehammer der Forderung Wiens nachgekommen ist und das bundesweite Netzwerk Extremismusprävention und Deradikalisierung einberuft. „Es ist ein richtiger Schritt, dass endlich das Netzwerk einberufen wird, in dem Expertinnen und Experten aller Bundesländer vertreten sind. Angesichts der Ereignisse in Favoriten soll das Netzwerk noch im Juli tagen“, fordert Czernohorszky.

„Ich habe null Toleranz für Gewalt und Extremismus auf Wiener Straßen. Das hat in Österreich nichts verloren. Die Jugendlichen müssen vor dem Einfluss der Extremisten geschützt werden und die Hintergründe und Hintermänner der Ausschreitungen ausgeforscht werden. Dazu ist Zusammenarbeit und Kooperation aller Ebenen zentral. Denn wir alle haben das Ziel, dass sich derartige Ereignisse nicht mehr wiederholen“, so Czernohorszky.

Anknüpfend an die Empfehlungen der 2018 präsentierten Österreichischen Strategie Extremismusprävention und Deradikalisierung müssten nun gemeinsam konkrete Maßnahmen getroffen werden. Czernohorszky fordert daher, dass die ExpertInnen des Netzwerks auch bei der Schaffung der Dokumentationsstelle gegen den politischen Islam einbezogen werden. Zusätzlich sei es höchst an der Zeit, den nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus und die damit verbundene Informations- und Dokumentationsstelle Rechtsextremismus voran zu treiben. Die Maßnahmen sollten auch ein Ausstiegsprogramm für Extremisten beinhalten, so Czernohorszky. (Schluss)

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