Disoski/Koza: Grüne Wien zeigen Wege aus sozialer UND ökologischer Krise auf

Grünes Klima- und Beschäftigungspaket in Wien ermöglicht Abfederung der Krise

Wien (OTS) - „Die Wiener Grünen zeigen, wie die Krise bekämpft werden muss: mit massiven Investitionen in den Arbeitsmarkt und in das Sozialsystem“, begrüßen Meri Disoski, Frauensprecherin der Grünen, und Markus Koza, Sozialsprecher, das Grüne Klima- und Beschäftigungspaket für die Stadt Wien. „Gerade die Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden entlastet alle Menschen mit Betreuungspflichten, insbesondere aber Frauen, die nach wie vor den Großteil unbezahlter Arbeit leisten. Auf dem Weg zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und einer faireren Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen Frauen und Männern ist eine Arbeitszeitverkürzung, wie von den Wiener Grünen heute gefordert, unumgänglich“, ist Disoski überzeugt. „Vor allem stellt eine 35-Stunden-Woche für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen und im öffentlichen Verkehr eine deutliche Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen dar. Das haben sie sich längst verdient", ergänzt Koza.

„Weitere Maßnahmen, wie die Schaffung von Sozialbetrieben und verstärkte Investitionen in die Kreislaufwirtschaft, wirken der Arbeitslosigkeit wie auch der Klimakrise entgegen. Hier zeigt sich konsequente grüne Politik, denn es gibt keine Klimagerechtigkeit ohne soziale Gerechtigkeit und umgekehrt“, unterstreicht Markus Koza. Die anstehende soziale und wirtschaftliche Krise muss von öffentlicher Seite bekämpft werden. „Investitionen sind dafür definitiv der richtige Weg“, hält Koza fest. „Die Maßnahmen kommen dabei vor allem jenen zugute, die von der Krise am stärksten betroffen sind, das sind vor allem Frauen. Quer durch alle Berufsgruppen“, betont Disoski.

„Vizebürgermeisterin Birgit Hebein zeigt mit dem Grünen Klima- und Beschäftigungspaket, worin ihre Arbeitsschwerpunkte liegen und worin auch die Zukunft Wiens liegt. Nämlich darin, soziale und ökologische Fragen verschränkt und gemeinsam zu denken“, so Disoski und Koza. Genau das wird langfristig zu einem besseren sozialen Ausgleich und einer besseren Abfederung der Krise in Wien führen. Und abschließend: „Wir sind gespannt, ob der sozialdemokratische Regierungspartner mutig genug ist, diesen Weg mitzugehen."

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