In der Ferienhotellerie wird wieder investiert - Reisenzahn: Bauvorhaben liegen konkret auf dem Tisch

Degressive Abschreibung und Investitionsprämie verbessern das Klima

Die Anfragen an unser Beraterteam haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen
Thomas Reisenzahn

Wien (OTS) - Wie rasch eine Branche außer Schritt und Tritt kommen kann, haben uns die letzten Monate schonungslos gezeigt. Vor dem Hintergrund dieses beispiellosen Absturzes ist es schon ein sehr starkes Zeichen für den Standort Österreich, dass die ersten Betriebe - insbesondere aus der Ferienhotellerie - wieder an die nächsten Investitionen denken.

Der brutale Dämpfer, verbunden mit plötzlichem Nieder- und allmählichem Hochfahren der Betriebe, hat zwangsläufig die Investitions-Volumina verringert. Aber viele Bauvorhaben liegen konkret auf dem Tisch und nicht mehr nur in den Schubladen, zeigt sich Thomas Reisenzahn, GF der Prodinger Tourismusberatung, durchaus optimistisch: „Die Anfragen an unser Beraterteam haben in den vergangenen Wochen stark zugenommen“.

Die am Dienstag im Nationalrat beschlossene neue degressive Abschreibungsform bringt den Investoren zu Beginn Steuervorteile und damit eventuell mehr Liquidität. Ebenfalls beschlossen wurde die siebenprozentige Investitionsprämie, mit der die Regierung Anreize für Hotelbetriebe schaffen und damit deren Investitionsneigung positiv beeinflussen möchte. Diese Invest-Prämie gilt für Investitionen, die ab 01. August 2020 gesetzt werden. Gefördert werden materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen.

Der jüngste Prodinger-Report „Hotelzimmer & Gäste“ befasst sich eingehend mit unterschiedlichen Trends für Hoteleinrichtungen und Umbaumaßnahmen im Post-Corona Zeitalter. Die Prodinger Beratungsgruppe unterstützt von Beginn an Hotelbetriebe bei der Umsetzung von Bauvorhaben, insbesondere beim Förderwesen, in der Planung sowie bei Strategie und Investitionsbegleitung. Im Hoteldesign, so Reisenzahn abschließend, ist unbedingt auf die «3 F» zu achten. Das Motto dazu lautet: absolute Flexibilität, Funktionalität und Flächeneffizienz (mit den nötigen, Corona-bedingten Abständen in der Einrichtung). Bei künftigen Investitionen in der Hotellerie gehe es also um die passende Funktionalität bei überschaubaren Kosten.

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