NEOS warnen vor Blindflug im Umgang mit neuen Corona-Clustern

Loacker/Eypeltauer: „Gesundheitsminister muss Gesamtstrategie mit einheitlichen Vorgaben für regionale Cluster vorlegen und darf die Verantwortung nicht an die Länder abschieben.“

Wien (OTS) - NEOS sehen sich in ihrer Forderung nach einer bundesweiten Strategie für das Abgrenzen regionaler Corona-Cluster bestätigt. „Dass Oberösterreich jetzt die Maskenpflicht wieder einführt, mag eine sinnvolle Maßnahme sein. Das Problem ist nur: Es fehlt die Gesamtstrategie des Gesundheitsministers mit strukturierten Vorgaben, wie Länder mit regionalen Clustern umgehen sollen. Es braucht endlich einen Plan und dazu muss man testen, testen, testen. Und nicht nach Gutdünken - und von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich - irgendwas zusperren, irgendwas offen lassen – und vor allem kann der Gesundheitsminister seine Verantwortung nicht auf die Länder abschieben“, so NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker. Er warnt vor einem Blindflug im Umgang mit neuen Corona-Clustern. „Noch immer werden Kontaktpersonen ersten Grades oft nicht getestet. Ohne fundierte Teststrategie ist Österreich im Moment völlig im Blindflug unterwegs. Blind sollten wir aber bei einer möglichen zweiten Welle nicht mehr vorgehen.“

Kritik an Schulschließungen

Der oberösterreichische NEOS-Nationalratsbgeordnete und -Landessprecher Felix Eypeltauer kritisiert die Schulschließungen in Oberösterreich einmal mehr als „kurzsichtigen Schnellschuss. Völlig diskussions- und kritiklos hat Landeshauptmann Stelzer die Kinderbetreuung und Bildung ins Private verschoben. Ohne Evidenz, ohne Grund und mit der vollen Belastung vor allem vieler Frauen in Oberösterreich. Es braucht auch auf Landesebene einen Plan, wie man mit Neuerkrankungen umgehen soll. Ohne Panik und abgestimmt mit dem Gesundheitsministerium.“ In diesem Zusammenhang pocht der Linzer auf Transparenz. „Die Bevölkerung muss Entscheidungen der Politik nachvollziehen können. Deswegen müssen Bundes- und Landesregierung ihre Entscheidungen erklären und dürfen nicht zu der Politik der Angst der ersten Phase zurückkehren. Was es braucht ist eine neue Zuversicht und entschlossenes Handeln.“

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