Blimlinger zum Tod von Lore Krainer: Der Guglhupf bleibt unvergessen

Der Publikumsliebling prägte über Jahrzehnte die heimische Kabarettszene

Wien (OTS) - Heute Vormittag wurde die Nachricht vom Tod Lore Krainers publik. Österreich verliert damit eine einzigartige Kabarettistin, Sängerin, Komponistin und Autorin.

Nach einem Klavierstudium am Grazer Konservatorium trat Krainer am Beginn ihrer Karriere am Grazer Theater Neuber sowie später in ihrem eigenen Lokal, dem Girardi-Keller, auf. Bald ereilte sie der Ruf aus Wien – Gerhard Bronner engagierte sie in der Fledermaus. Mit Bronner und Peter Wehle wirkte Krainer dann als „Rosine“ von 1978 bis 2009 im legendären Guglhupf auf Ö1 und erlangte dort Ruhm mit ihren charmanten, aber auch scharfsinnigen Chansons. Insgesamt waren es mehr als 3.000 Lieder, die Krainer im Laufe ihrer Karriere komponiert und geschrieben hat.

„Sie war eine der wenigen Kabarettistinnen, die scharfzüngig das Zeitgeschehen kommentiert haben. Unvergesslich werden ihre humorvoll-bissigen Lieder und Couplets bleiben, die uns das Sonntagsfrühstück mit dem Guglhupf versüßten“ erinnert sich die grüne Kultursprecherin, Eva Blimlinger, und spricht den Angehörigen und Freundinnen und Freunden der Verstorbenen ihr herzliches Beileid aus.

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