Land Salzburg findet Studierendenlösung für die Sommerschule

Salzburg (OTS) - Nachdem das Ministerium den Studierenden bisher keine finanzielle Entschädigung und keine Bezahlung für die Sommerschule angeboten hat, sondern alleine ECTS als Lohn für ausreichend hält, hat sich nun das Land Salzburg diesem Problem angenommen.

„Das Land Salzburg ist groß und die Sommerschulen im ganzen Bundesland verteilt. Die Bereitschaft der Studierenden alleine für ECTS zu arbeiten und komplett auf eigene Kosten herumzufahren war entsprechend gering. Der Plan des Ministeriums war einfach unausgegoren. Ein groß angekündigtes Prestigeprojekt baut man nicht einfach auf Sand“, beschreibt Juliana Naglmayr, Vorsitzende der ÖH PH Salzburg, das Grundproblem

Landesrätin Maria Hutter und das Land Salzburg haben sich diesem Problem nun angenommen und finanzielle Aufwandsersätze und Anreize geschaffen, sodass Studierende nicht auf eigene Kosten herumfahren müssen. „Es freut mich, dass wir hier eine Lösung im Sinne der Studierenden finden konnten. Dadurch gelingt es uns hoffentlich der große Nachfrage zu entsprechen und die Sommerschule an alle geplanten Standorten durchzuführen. Ich bedanke mich bei allen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit“, so Bildungslandesrätin Maria Hutter.

„Wahlweise eine Jahresnetzkarte für das Bundesland Salzburg oder 640€ als Aufwandsersatz – damit hat das Land Salzburg und Landesrätin Maria Hutter nun noch sehr schnell eine Lösung gefunden und ist hier in die Bresche gesprungen. Es ist schön zu sehen, dass zumindest das Land Salzburg seine Studierenden nicht vergisst und sich aktiv und schnell um uns kümmert“, lobt Maximilian Wagner von der Studienvertretung Lehramt der Uni Salzburg die Initiative. „Die Sommerschule ist ein grundsätzliches tolles Projekt im Bildungsbereich. Wenn man dieses Projekt fortführen oder ausbauen möchte, muss aber das Ministerium zukünftig zentrale Lösungen anbieten. Probleme von bundesweiten Projekten kann man nicht einfach auf die Bundesländer abwälzen.“

Die Sommerschule findet von 31. August bis 11. September 2020 im Bundesland Salzburg statt.

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