El-Nagashi/Blimlinger: Förderoffensive für tierleidfreie Forschungsmethoden

Grüne Abgeordnete begrüßen alternative Zugänge im Bereich der Tierversuche

Wien (OTS) - "Die Reduzierung von Tierversuchen ist eine langjährige Grüne Forderung. Hier geht es darum, Tierleid zu verringern und gleichzeitig alternative Forschungsmethoden zu unterstützen und zu fördern", zeigt sich die Tierschutzsprecherin der Grünen, Faika El-Nagashi, erfreut über das Maßnahmenpaket zu Tierversuchen, das diese Woche im Ministerrat präsentiert wurde.

Dabei wird durch eine Förderoffensive auf tierleidfreie Alternativen gesetzt, unter anderem mit einer Verdopplung der Förderung für die Ersatzmethodenforschung auf 600.000 Euro pro Jahr, einem Staatspreis für Forschung zur Reduktion von Tierversuchen und dem Ausbau des Forschungszentrums für Ersatzmethoden.

"Es freut mich, dass es gelungen ist, einerseits die Rahmenbedingungen für die Forschung sicherzustellen und andererseits den Tierschutz zu stärken. Die Mittel für die Förderung von Ersatzmethoden in der Forschung konnten dabei mehr als verdoppelt werden", ergänzt die Wissenschaftssprecherin der Grünen, Eva Blimlinger.

„Es sind erste, aber konkrete Schritte für ein Ende von unnötigen Tierversuchen. Wenn wir auf gut erforschte und wirksame Alternativmethoden zum Tierversuch verweisen können, kann uns der gänzliche Umstieg gelingen", sagt El-Nagashi.

„Im Bereich der Kontrolle und der Transparenz gibt es noch Verbesserungsbedarf. Das bezieht sich auch auf die Genehmigungsverfahren und die diesbezüglichen Kriterienkataloge für die Bewilligung von Tierversuchen. Dazu wird die Tierversuchskommission Verbesserungsvorschläge erarbeiten, die wir politisch weiter diskutieren werden", halten die beiden Abgeordneten fest.

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