Kfz-Auslandsschäden: Am häufigsten kracht’s in Deutschland

Eine Analyse der Wiener Städtische zum Unfallrisiko in den Urlaubsländern.

Wien (OTS) - Die Sommerferien nahen mit großen Schritten. Aufgrund der Corona-Krise werden Citytrips oder Strandurlaub vor allem mit dem eigenen Auto erfolgen. Die Wiener Städtische analysiert, in welchen Urlaubsländern das Unfallrisiko am höchsten ist. Ganz neu: Seit 1. Juli kann die Grüne Versicherungskarte selbst ausgedruckt werden. Und eine Reisekasko-Versicherung ist auch bei einem Österreich-Urlaub zu empfehlen.

Das beliebteste Verkehrsmittel im Urlaub ist und bleibt das Auto. Insgesamt verreisen laut Statistik Austria rund zwei Drittel aller Österreicher mit dem Pkw, bei Inlandsreisen lag der Anteil bei rund 80 Prozent, bei Auslandsreisen knapp 50 Prozent. Aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen, die seit 15. Juni wieder großteils aufgehoben sind, ist zu erwarten, dass der Anteil der Kfz-Reisen in diesem Jahr deutlich zunehmen wird. „Aufgrund des höheren Verkehrsaufkommens gehen wir davon aus, dass auch die Unfallhäufigkeit steigen wird. Daher raten wir, sich schon vorzeitig um den geeigneten Schutz zu kümmern, damit der Urlaub zu dem wird, was er sein sollte, nämlich Erholung ohne finanzielle Risiken“, sagt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

Eine Analyse der Wiener Städtischen Versicherung zeigt: Während der Sommermonate von Juni bis September werden die meisten Kfz-Haftpflichtschäden im Ausland verzeichnet. Deutschland ist mit fast einem Drittel aller Schäden der absolute Spitzenreiter. Dahinter folgen Italien mit 13,5 Prozent und Ungarn mit 8,5 Prozent. Ein weiteres sehr beliebtes Autoreiseland der Österreicher ist Kroatien, hier passieren 7,4 Prozent aller Kfz-Auslandsschäden.

Deutschland auch bei Schadenshöhe Spitzenreiter

Wirft man einen Blick auf die Schadenshöhen, so liegt Deutschland mit rund 14 Mio. Euro ebenfalls überlegen an der Spitze: Diesen Betrag hat die Wiener Städtische in den Sommermonaten (Juni bis September) der Jahre 2010 bis 2019 an jene ausgezahlt, die durch einen von Wiener Städtische-Kunden verursachten Unfall geschädigt wurden. Dahinter folgen Italien (4 Mio. Euro) und Ungarn (2,3 Mio. Euro).

Insgesamt summierten sich die Kosten während der Sommermonate in den vergangenen zehn Jahren auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Dabei handelt es sich um Kfz-Haftpflicht-Schäden wie etwa Reparaturen oder Zahlungen bei Personenschäden.

Umfassender Kfz-Versicherungsschutz bei Urlauben – auch in Österreich

Grundsätzlich sind etwaige Fremdschäden durch die gesetzliche Haftpflichtversicherung gedeckt, doch bleibt man auf etwaigen Schäden am eigenen Fahrzeug zu 100 Prozent sitzen – sofern dieser nicht durch eine Teil- bzw. Vollkasko-Versicherung geschützt ist. „Daher empfehlen wir, zusätzlich online eine Reisekasko-Versicherung abzuschließen, die auch private Gegenstände im Fahrzeug schützt. So kann man den Urlaub sowohl in Österreich als auch im Ausland sorgenfrei genießen“, sagt Wendler. Eine Reisekasko-Versicherung (www.wienerstaedtische.at/reisekasko) deckt somit im Urlaub zusätzlich private Gegenstände bei Einbruchsdiebstahl wie z.B. Golf-, Tauch-, Surf-, Tennis-, Bergsteiger-, Lauf- und Fischereiausrüstungen im Auto und in versperrten Dachboxen. „Unseren Kundinnen und Kunden empfehlen wir bei einem Unfall oder Einbruchsdiebstahl gleich alles mit Fotos zu dokumentieren bzw. bei einem Unfall den Europäischen Unfallbericht auszufüllen“, erklärt Wendler.

Internationale Versicherungskarte seit 1. Juli 2020 selbst ausdrucken

Um auch im Ausland einen Versicherungsnachweis erbringen zu können, sollten Urlauber bei Autoreisen unbedingt die internationale Versicherungskarte mitführen. In den meisten europäischen Staaten ist zwar das amtliche Fahrzeugkennzeichen als Nachweis einer gültigen Versicherung ausreichend, in manchen Ländern muss aber die so genannte „Grünen Karte“ gesetzlich mitgeführt werden. Diese bescheinigt bei Fahrten ins Ausland das Bestehen einer gültigen Kfz-Haftpflichtversicherung. Seit 1. Juli 2020 ist es zudem möglich, die Bescheinigung auf weißem Papier selbst auszudrucken. Kunden erhalten die internationale Versicherungskarte als PDF-Dokument per Mail zugesandt.

Die Presseaussendung finden Sie auch unter wienerstaedtische.at

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