SPÖ Margareten – Fandl: Grüner Klub in Margareten, leider ein Schatten seiner selbst

Wien (OTS/SPW) - SPÖ Margareten-Klubobmann Walter Fandl nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass sich Bezirksrat Peter Dvorsky, ein Mitbegründer der Grünen Margareten, bei der gestrigen Bezirksvertretungssitzung nach Jahrzehnten von den Grünen Margareten losgesagt hat. „Für mich als SPÖ-Klubobmann ist die aktuelle Entscheidung des ehemaligen grünen Bezirksrats Dvorsky aus Protest gegen die derzeitige Politik der Grünen auf Bundes- sowie auf Bezirksebene nicht überraschend“, so Fandl.

Seit den letzten Wahlen zur Bezirksvertretung, wo die Grünen den zweiten Platz in Margareten erobern konnten und mit 10 BezirksrätInnen in ihrem Klub gestartet sind, gab es eine Abspaltung (Club Unabhängiges Margareten) und seit einiger Zeit immer wieder sehr kurzfristige Entschuldigungen von grünen MandatarInnen vor wichtigen Sitzungen. Die Unstimmigkeiten innerhalb der Grünen Margareten haben mit der gestrigen Bezirksvertretungssitzung einen neuen negativen Höhepunkt erreicht. Nach der Wahl 2015 mit dem grünen Spitzenkanditaten Dvorsky hatte der Grüne Klub 10 MandatarInnen. Gestern deklarierten sich nur noch drei Anwesende klar für die Grünen. „Margareten erlebt gerade grüne Grabenkämpfe über die Ausrichtung und die Führung der Grünen Margareten. Das ist sehr schade, da die Grünen gemeinsam mit uns SozialdemokratInnen über Jahre hinweg die innovativen Kräfte im Bezirk waren“, so Klubobmann Fandl weiter.

Margareten darf aber in den nächsten Wochen und Monaten kein Opfer einer grünen Selbstfindung werden. Aktuell stünden viele zentrale Punkte wie der Neubau der U-Bahn, Projekte im Zusammenhang mit nachhaltigem Umwelt- und Klimaschutz, die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Margareten für EPUs, kleine und mittlere Betriebe sowie die weitere Verbesserung unserer medizinischen Primärversorgung an. „Daher unser dringender Appell an die Grünen Margareten: Macht bitte Ordnung im eigenen Haus! Die MargaretnerInnen erwarten sich zu Recht von allen Fraktionen eine sachorientierte Politik zum Wohle unseres Bezirkes“, so Fandl abschließend.

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