AK Präsidentin: „Wir brauchen ein höheres Arbeitslosengeld!“

Gebot der Menschlichkeit und der Vernunft, um volkswirtschaftliche Kettenreaktion zu verhindern

Wien (OTS) - AK Präsidentin Renate Anderl sieht angesichts der aktuellen Arbeitsmarktdaten keinen Anlass zur Entwarnung: „Die Zahl der offenen Stellen ist um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gesunken, die Arbeitslosigkeit um die Hälfte gestiegen – das kann sich nicht ausgehen. Drei Maßnahmen zur Bewältigung der Arbeitsmarktkrise schlagen wir vor: Erstens ein höheres Arbeitslosengeld als Gebot der Menschlichkeit und der Vernunft, weil ein Einbruch der Kaufkraft eine volkswirtschaftliche Kettenreaktion in Gang setzen würde. Zweitens ein neues, gutes Kurzarbeitsmodell, damit die Arbeitslosigkeit nicht noch weiter steigt. Und drittens öffentliche Investitionen: in Pflege, in Gesundheit, in soziale Dienstleistungen.“

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