UNESCO-Zentrum kommt nach Graz

Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg will Regionalisierung

Linz (OTS) - „Die Einrichtung des internationalen UNESCO-Zentrums für Menschenrechte in Graz sei ein erster Schritt in die richtige Richtung“, sagte heute Gottfried Kneifel, Geschäftsführer der Initiative Wirtschaftsstandort OÖ (IWS), zur Ankündigung von Außenminister Alexander Schallenberg, diesen internationalen Amtssitz zu regionalisieren. Offensichtlich sei es leichter, internationale Organisationen in einem Bundesland anzusiedeln als eine Bundesstelle von Wien in eine Region auszulagern.

Mit einem Abkommen (181 d. B.) zwischen Österreich und der UNESCO wird Graz zum Standort für das Internationale Zentrum für die Förderung von Menschenrechten auf lokaler und regionaler Ebene. Beim Menschenrechtszentrum in Graz wird es sich um das erste Kategorie-II-Zentrum der UNESCO in Österreich handeln, was bedeutet, dass es unter der Schirmherrschaft der UN-Organisation steht.

„Derzeit haben noch immer 69 von 72 Bundesstellen ihren Sitz in Wien. Dazu kommen rund 37 Amtssitze von internationalen Institutionen, die verständlicherweise ebenfalls alle in Wien angesiedelt sind“, erklärt IWS-GF Kneifel. Von einer Umsetzung des Masterplans für den ländlichen Raum – wie im Regierungsprogramm angekündigt – sei bisher wenig feststellbar.

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Initiative Wirtschaftsstandort OÖ
Prof. Gottfried Kneifel
IWS-Geschäftsführer
0664/4432858
www.iwsooe.at

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