"Österreich isst informiert": Nachhaltigen Verpackungskreislauf fördern

Die Wissensplattform oesterreich-isst-informiert.at beleuchtet die Anforderungen durch die Kreislaufwirtschaft und erklärt den Verpackungskreislauf.

Fest steht: Wir brauchen das System, das am besten dazu geeignet ist, die EU-Recyclingziele zu erfüllen. Dabei hilft der Blick aufs Ganze
Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie

Wien (OTS) - Wertvolle Rohstoffe im Stoffkreislauf zu halten wird immer wichtiger. Das erfordert eine Gesamtlösung für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen: ökologisch wirksam, wirtschaftlich umsetzbar und attraktiv für Konsumentinnen und Konsumenten. Der aktuelle Newsletter von "Österreich isst informiert" —­ einer Initiative der österreichischen Lebensmittelindustrie — zeigt, warum bei der Kreislaufwirtschaft der Blick aufs Ganze zählt. Die Wissensplattform oesterreich-isst-informiert.at bietet Informationen über Lebensmittel und deren Verarbeitung sowie Service und Tipps für Verbraucher.

Kreislaufwirtschaft erfordert Gesamtsicht

Unser Land liegt in Sachen Abfallwirtschaft und Recycling im EU-Spitzenfeld: So sparen wir in Österreich durch Verpackungsrecycling jährlich an die 700.000 Tonnen CO2-Äquivalente ein. Die EU-Recyclingziele haben wir in Österreich bei vielen Packstoffen bereits erfüllt. Nur bei Kunststoffverpackungen sind in den kommenden zehn Jahren noch Anstrengungen notwendig. Derzeit wird etwa ein Pfand für PET-Getränkeflaschen diskutiert. "Fest steht: Wir brauchen das System, das am besten dazu geeignet ist, die EU-Recyclingziele zu erfüllen. Dabei hilft der Blick aufs Ganze", betont Mag. Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbands der Lebensmittelindustrie.

Nachhaltiger Verpackungskreislauf: Vom Design bis zur Verwertung

Der nachhaltige Verpackungskreislauf umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: vom Produktdesign für ressourcenschonende und recyclingfähige Verpackungen bis zur Verwertung der darin enthaltenen Rohstoffe. Was es dazu braucht, ist auf "Österreich isst informiert" nachzulesen. So gilt es etwa, die getrennte Sammlung von Verpackungen zu vereinheitlichen, Konsumentinnen und Konsumenten noch stärker zum Mülltrennen zu motivieren und die technischen Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Lebensmittelsicherheit und Mineralwasser-Quiz

Auch die Lebensmittelsicherheit steht im Fokus. Qualitätsmanager Mag. (FH) DI Dr. Markus Dürrschmid von der Gutscher Mühle erklärt, wie Qualitätsmanagement bei Lebensmitteln auch in Krisenzeiten gewährleistet wird. Und Lebensmitteltechnologe ao. Univ.-Prof.i.R. Dipl.-Ing. Dr.techn. Emmerich Berghofer zeigt die Entwicklung der Lebensmittelsicherheit auf. Weitere Themen sind Lebensmitteleinkäufe in Coronazeiten und die Risikowahrnehmung durch die Verbraucherinnen und Verbraucher. Außerdem können die Leserinnen und Leser ihr Wissen in einem Quiz zu natürlichem Mineralwasser testen. Interessiert? Hier geht’s zur Newsletter-Anmeldung.

Über "Österreich isst informiert"

Mit der Wissensplattform "Österreich isst informiert" setzt die heimische Lebensmittelindustrie ein Zeichen für mehr Sachlichkeit in der öffentlichen Debatte. Das Online-Magazin umfasst sechs Rubriken: Lebensmittel, Herstellung, Industrie, Menschen, Verantwortung sowie Tipps und Service. Videos und Bildergalerien vermitteln Einblicke in den Alltag der Lebensmittelhersteller und machen so die Produktion erlebbar. Mehr: oesterreich-isst-informiert.at.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Katharina Koßdorff
Geschäftsführerin im Fachverband der Lebensmittelindustrie
Tel.: +4317122121–14
k.kossdorff@dielebensmittel.at

DI Oskar Wawschinek MAS MBA
Food Business Consult
Pressesprecher für den Fachverband der Lebensmittelindustrie
+43/664-5456350
office@foodbusiness.at

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