AK zu AMS: Es braucht rasch mehr Personal

Anderl: „Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben“

Wien (OTS) - Der AMS-Verwaltungsrat sollte heute ursprünglich die Aufstockung des Personals über 350 MitarbeiterInnen beschließen. Doch der Punkt wurde in letzter Minute von der Tagesordnung genommen und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. „Das ist bedauerlich und das Gegenteil von dem, was jetzt gebraucht wird“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl. „Diese Entscheidung darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, denn es sind die Arbeitslosen, die dabei draufzahlen. Ich appelliere daher dringend, das noch im Sommer zu beschließen.“

Über eine halbe Million Menschen sind arbeitslos, sie brauchen gute und schnelle Betreuung bei der Arbeitssuche. Die MitarbeiterInnen des AMS brauchen außerdem dringend Entlastung, denn die Lage am Arbeitsmarkt bliebt weiterhin extrem angespannt. Anderl: „Wir brauchen diese zusätzlichen Stellen schnell, und wir brauchen 500 neue MitarbeiterInnen.“

Für heuer und nächsten Jahr ist ein Höchststand an Arbeitslosen prognostiziert. „Gute Vermittllung braucht Zeit für Beratung und Unterstützung bei der Arbeitssuche. Das kann nur mit mehr MitarbeiterInnen im AMS geleistet werden. Will die Bundesregierung die Folgen der Corona-Krise ernsthaft bekämpfen, dann muss sie dafür Geld in die Hand nehmen, unter anderem für mehr Personal im AMS.“

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
Katharina Nagele
(+43-1) 501 65 12678
katharina.nagele@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002