Bayr: Frauen und Mädchen haben die gleichen Rechte wie Männer und Burschen

Weltbevölkerungsbericht 2020 „Gegen meinen Willen – Praktiken beenden, die Frauen und Mädchen schaden und Gleichstellung verhindern“ veröffentlich

Wien (OTS/SK) - „Menschenrechtsverletzende Praktiken, die oft als ‚Tradition‘ bezeichnet werden, müssen weltweit ein Ende finden“, betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung und Mitglied der überparteilichen parlamentarischen Gruppe #parlaandsex anlässlich der Präsentation des Weltbevölkerungsberichtes 2020. „In verschiedenen Teilen der Welt gibt es unterschiedliche Traditionen und Praktiken, die Frauen und Mädchen schaden. Allen liegt eine strukturelle Benachteiligung des weiblichen Geschlechts zu Grunde. Wir müssen uns vermehrt dafür einsetzen, dass alle Menschen die gleichen Rechte leben können“, fordert die Nationalratsabgeordnete zum einen mehr Engagement über die Entwicklungszusammenarbeit und zum anderen einen stärkeren Einsatz für Geschlechtergerechtigkeit in Österreich. ****

Weltweit leiden etwa 200 Millionen Frauen und Mädchen an den körperlichen und seelischen Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM). Jeden Tag verbauen 33.000 Zwangsverheiratungen von Mädchen deren Zukunft. Geschlechtsselektive Abtreibungen verhindern überhaupt, dass Mädchen auf die Welt kommen. Das systematische Bevorzugen von Burschen macht Mädchen das Leben schwer.

Der UN-Weltbevölkerungsfonds (UNFPA) veröffentlicht jährlich den Weltbevölkerungsbericht. Dieses Jahr wirft er ein Schlaglicht auf menschenrechtsverletzende Praktiken, wie weibliche Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung von Mädchen und das Bevorzugen männlicher Nachkommen. (Schluss) bj/mp

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