„Orientierung“: Kirchen und Religionsgemeinschaften – Rückenwind für Klimaschutz

Am 28. Juni um 12.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Sandra Szabo präsentiert im ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ am Sonntag, dem 28. Juni 2020, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Kirchen und Religionsgemeinschaften: Rückenwind für Klimaschutz Klimaschutz sei nicht nur ein „göttlicher Auftrag“, sondern ein „Gebot des Hausverstandes“, so Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde. Insgesamt sechs Vertreter von Kirchen und Religionsgemeinschaften haben ihre Unterstützung für das Klimavolksbegehren öffentlich bekräftigt. Kardinal Christoph Schönborn bezeichnete die Thematik als „Frage der Zukunft“. Unterzeichnet wurde auch ein offener Brief an die Bundesregierung, in dem diese zu einer „engagierten Klimapolitik“ aufgefordert wird. „Wir wollen Brücken bauen und ein gemeinsames Zeichen für mutige Klimapolitik setzen“, heißt es darin. Bericht: Klaus Ther.

Im „Orientierung“-Studiogespräch: Gerhard Weißgrab, Präsident der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft

Lehre des Lockdowns: Altenpastoral fordert „Recht auf Seelsorge“ Von den Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen – etwa Besuchsverboten – waren auch viele alte Menschen in Seniorenhäusern und Pflegeeinrichtungen betroffen. Mancherorts standen auch Seelsorgerinnen und Seelsorger vor verschlossenen Türen. Die ARGE Altenpastoral pocht nun auf eine einheitliche Regelung. Während im Wiener Heimgesetz das Recht auf religiöse Betreuung festgeschrieben ist und in Niederösterreich das Ermöglichen eines „Sterbens in Würde“ verankert ist, fehlen in anderen Bundesländern derartige Bestimmungen, so die Kritik. Ein Team der „Orientierung“ hat über dieses Thema auch mit Bewohnerinnen und Bewohnern einer Gesundheits-und Pflegeeinrichtung in der Steiermark gesprochen. Bericht: Gundi Lamprecht.

Istanbul: Neuer Streit um alte „Hagia Sophia“
Sie war ein Jahrtausend lang die größte Kirche der Welt: die Hagia Sophia in Istanbul. Nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 wurde sie in eine Moschee umgewandelt und vor gut 85 Jahren unter dem säkular-orientierten türkischen Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk als Museum etabliert. Fundamentalistische Kreise drängen seit Jahren auf eine Rückwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee. Bisher erfolglos. Die Debatte hat – jüngst angefacht nicht zuletzt durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan – wieder an Schärfe zugenommen. Am 2. Juli soll das oberste türkische Verwaltungsgericht über die Zukunft der Hagia Sophia entscheiden. Bericht: Jörg Winter.

In „Halbpension“ mit Oberrabbiner Eisenberg
Paul Chaim Eisenberg ist weit über das Judentum hinaus bekannt und geschätzt: als glänzender Sänger und Entertainer, als humorvoller Erzähler von Witzen und chassidischen Geschichten. Aber der 70-Jährige ist auch ein Zeitzeuge der Zweiten Republik. Vieles hat er aus der Nähe erlebt: Terroranschläge, die Waldheim-Affäre, die Eröffnung des renovierten Stadttempels oder des Jüdischen Museums, Gespräche mit Erzbischöfen und Päpsten. Mittlerweile ist der langjährige Oberrabbiner der Wiener Kultusgemeinde, wie er sagt, in „Halbpension“. Seine Gemeindefunktionen in Wien hat er abgetreten, als Oberrabbiner des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs ist er jedoch weiterhin im Amt. Anlässlich seines runden Geburtstages blickt Eisenberg auf bewegte Jahre zurück – und zuversichtlich in die Zukunft. Bericht: Christian Rathner.

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