Gerstl: Peinlicher Skandalisierungsversuch der Neos mit uralten Dokumenten

Wien (OTS) - "Die heutige Eilt-Pressekonferenz der Neos war wieder einmal ein peinlicher Versuch, kurz vor dem morgigen U-Ausschuss zu skandalisieren. Die vorgelegten Dokumente haben sich noch in der laufenden Pressekonferenz als das altbekannte Vernehmungsprotokoll von Alexander Labak herausgestellt, über das das Nachrichtenmagazin Profil (19. Jänner 2020, Seite 28) sowie der ORF schon vor Monaten ausführlich berichteten. Somit wurde die heutige Pressekonferenz zu einem peinlich inszenierten Bauchfleck", so Wolfgang Gerstl, ÖVP-Fraktionsvorsitzender im Ibiza-U-Ausschuss.

"Kollegin Krisper kann sich sicher sein, dass es seitens ÖVP nichts zu verschleiern gibt – wir haben morgen ausführlich Gelegenheit, Sebastian Kurz alle Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen. Es wird aber schon jetzt klar, dass die Neos seit Wochen etwas herbeireden, das einfach nicht existiert", so Gerstl weiter. "Wir untersuchen hier einen FPÖ-Skandal, der auf Ibiza aufflog. Der damalige Koalitionspartner ÖVP wurde durch die grotesken Enthüllungen gezwungen, die Koalition zu beenden, weil eine weitere Zusammenarbeit unter diesen Voraussetzungen völlig undenkbar war."

"Auch die Neos müssten langsam erkennen, dass ein U-Ausschuss ein wichtiges Instrument der Aufklärung ist, aber keines zur Erfindung alternativer Realitäten. Gehen wir seriös damit um und klären wir gemeinsam diesen Ibiza-Skandal restlos auf." (Schluss)

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