Aschbacher/Anschober zu Familienkrisenfonds: Auszahlung startet ab 13. Juli

Familienkrisenfonds unterstützt einkommensschwache Familien mit 30 Millionen Euro

Wien (OTS) - Mit dem Familienkrisenfonds haben sich Arbeits- und Sozialministerium darauf geeinigt, einkommensschwache Familien mit 30 Millionen Euro zu unterstützen. Das Geld wird ab dem 13. Juli automatisch auf die Konten der betroffenen Familien überwiesen. Zusammen mit dem mit ebenfalls 30 Millionen Euro dotierten Familienhärtefonds stellt die Bundesregierung damit insgesamt 60 Millionen Euro für krisengetroffene Familien bereit.

„Um möglichst vielen Menschen helfen zu können, haben wir gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Anschober vereinbart, dass betroffene Familien mit 100 Euro pro Kind unterstützt werden sollen“, so Familienministerin Christine Aschbacher. Ziel ist es, jene zu unterstützen, die die Hilfe am meisten brauchen. „Personen, die Arbeitslosengeld oder Notstandhilfe beziehen, erhalten die Unterstützungszahlung vom Bund. Der Rest wird über die Bundesländer abgewickelt“, betont Aschbacher.

„Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind Kinder und Jugendliche überproportional von Armuts- und Ausgrenzungsgefährdung betroffen. Genau deshalb ist es wichtig, dass die Mittel aus dem Familienhärtefonds den einkommensschwächsten Teilen unserer Gesellschaft zu Gute kommen. Besonders wichtig war mir daher, dass auch die Kinder von Sozialhilfe- und MindestsicherungsbezieherInnen diese Leistung bekommen“, betont Anschober.

Die Bundesregierung habe bereits mit dem Familienhärtefonds 30 Millionen Euro für die Unterstützung von Familien bereitgestellt. „Damit konnten wir bereits mehr als 15.000 Familien unterstützen“, so Familienministerin Aschbacher.

„Die Corona-Krise hat vor allem für Familien, in denen ein oder sogar beide Elternteile arbeitslos sind eine große finanzielle Herausforderung bedeutet. Es freut mich daher, dass wir Familien, die bedingt durch die Coronakrise Einkommensverluste erlitten haben, neben den bisher getroffenen Maßnahmen zusätzlich finanziell unterstützen können“, schließt Aschbacher.

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