Sekundär progrediente Multiple Sklerose: Neue Hoffnung für Patienten

MS in allen Verlaufsformen sehr gut behandelbar / Auf Anzeichen des Fortschreitens achten

  • Schätzungen gehen davon aus, dass über 50% der RRMS-Patientinnen und Patienten innerhalb von 10 Jahren unbehandelt zu einer SPMS übergehen
    OA Dr. Michael Guger
    1/5
  • Die gute Nachricht ist: Multiple Sklerose ist in all ihren Verlaufsformen heute behandelbar. Das schließt mittlerweile auch die SPMS mit ein. Die Forschung schreitet laufend voran; erst heuer zu Jahresbeginn wurde ein neues Medikament für die Behandlung der aktiven SPMS zugelassen
    OA Dr. Michael Guger
    2/5
  • Ich hatte die Diagnose Multiple Sklerose schon einige Jahre. Dann habe ich bemerkt, dass es immer schlechter wird. Meine Ärztin hat nach mehreren Untersuchungen festgestellt, dass ich in die SPMS übergegangen bin. Zu der Zeit gab es nur ein Medikament, das zur Behandlung der SPMS zugelassen war. Das hat sich inzwischen geändert; dass es alternative Therapiemöglichkeiten gibt ist natürlich ein Vorteil für betroffene Patientinnen und Patienten.
    Robert Krabacher, SPMS-Patient
    3/5
  • Der persönliche Austausch ist eine wichtige Säule in unserer Gruppe – es redet sich einfach leichter, wenn man weiß, sein Gegenüber steht vor den selben Herausforderungen. MS-Patientinnen und -Patienten können aber auch verschiedene Unterstützungsleistungen wie etwa Pflegegeld zustehen; auch darüber informieren wir als Patientengruppe gerne.
    Marlene Schmid, Obfrau-Stv. MSG Tirol
    4/5
  • Ein gesunder und aktiver Lebensstil unterstützt die Gehirnaktivität und kann mithelfen, die kognitive Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dazu zählen etwa Sport & Bewegung, Stressmanagement und ein geistig aktiver Lebensstil, also zum Beispiel, sich für neue Themen zu interessieren – alles Dinge, die man im Alltag gut umsetzen kann.“  
    OA Dr. Michael Guger
    5/5

Wien (OTS) - Rund 13.500 Menschen leiden in Österreich an Multipler Sklerose. Bei MS handelt es sich um eine fortschreitende (progrediente) Erkrankung, weshalb viele Betroffene im Lauf der Zeit vom schubhaften Verlauf (RRMS) zu einer sekundär progredienten Multiplen Sklerose (SPMS) übergehen. „Schätzungen gehen davon aus, dass über 50% der RRMS-Patientinnen und Patienten innerhalb von 10 Jahren unbehandelt zu einer SPMS übergehen“, erläutert der MS-Experte OA Dr. Michael Guger. Deshalb ist es besonders wichtig, auf die Anzeichen dieses Fortschreitens zu achten und seinen behandelnden Arzt oder seine Ärztin darauf anzusprechen.

„Die gute Nachricht ist: Multiple Sklerose ist in all ihren Verlaufsformen heute behandelbar. Das schließt mittlerweile auch die SPMS mit ein. Die Forschung schreitet laufend voran; erst heuer zu Jahresbeginn wurde ein neues Medikament für die Behandlung der aktiven SPMS zugelassen“, betont OA Dr. Guger.

Frühe Anzeichen für ein Fortschreiten der Erkrankung können kognitive Veränderungen (beispielsweise, dass das Lesen eines Buches zunehmend schwerfällt) oder auch eine erschöpfende Müdigkeit (Fatigue) sein. Weitere Hinweise können einerseits seltenere Schübe (1) und andererseits Symptome, die sich verschlimmern oder zwischen den Schüben andauern (1,2), sein. Zum Beispiel können körperliche Aktivitäten wie das Spazierengehen mit dem Hund oder der Besuch der Familie immer beschwerlicher werden (1).

Robert Krabacher, selbst von SPMS betroffen, erinnert sich: „Ich hatte die Diagnose Multiple Sklerose schon einige Jahre. Dann habe ich bemerkt, dass es immer schlechter wird. Meine Ärztin hat nach mehreren Untersuchungen festgestellt, dass ich in die SPMS übergegangen bin. Zu der Zeit gab es nur ein Medikament, das zur Behandlung der SPMS zugelassen war. Das hat sich inzwischen geändert; dass es alternative Therapiemöglichkeiten gibt ist natürlich ein Vorteil für betroffene Patientinnen und Patienten.“

Der Rückhalt von Angehörigen und Freunden ist in einer solchen Situation für Betroffene immens wichtig. Unterstützung und Austausch bieten auch Patientengruppen, wie etwa die MSG Tirol. Deren Obfrau-Stellvertreterin, Marlene Schmid, berichtet: „Der persönliche Austausch ist eine wichtige Säule in unserer Gruppe – es redet sich einfach leichter, wenn man weiß, sein Gegenüber steht vor den selben Herausforderungen. MS-Patientinnen und -Patienten können aber auch verschiedene Unterstützungsleistungen wie etwa Pflegegeld zustehen; auch darüber informieren wir als Patientengruppe gerne.“

Darüber hinaus können MS-Betroffene selbst viel dazu beitragen, die kognitive Verschlechterung zu verlangsamen (3,4), macht OA Dr. Guger Mut: „Ein gesunder und aktiver Lebensstil unterstützt die Gehirnaktivität und kann mithelfen, die kognitive Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dazu zählen etwa Sport & Bewegung, Stressmanagement und ein geistig aktiver Lebensstil, also zum Beispiel, sich für neue Themen zu interessieren – alles Dinge, die man im Alltag gut umsetzen kann.“

Weiterführende Informationen für Betroffene und Interessierte finden Sie auf der Website www.msundich.at

Referenzen:

  1. Gross H, et al. Characteristics, burden of illness, and physical functioning of patients with relapsing-remitting and secondary progressive multiple sclerosis: a cross-sectional US survey. Neuropsychiatric Disease and Treatment. 2017;13:1349–1357.
  2. National Multiple Sclerosis Society. Managing Progressive MS. https://www.ots.at/redirect/nationalmssociety
  3. Guimaraes J, and José Sá M. Cognitive dysfunction in multiple sclerosis. Frontiers in neurology. 2012:3(74).
  4. Sumowski JF, et al. Cognition in multiple sclerosis. Neurology. 2019:90(6):278-288.

Über Novartis

Novartis denkt Medizin neu, um Menschen zu einem besseren und längeren Leben zu verhelfen. Als führendes globales Pharmaunternehmen nutzen wir wissenschaftliche Innovationen und digitale Technologien, um bahnbrechende Therapien in Bereichen mit grossem medizinischem Bedarf zu entwickeln. Dabei gehören wir regelmässig zu jenen Unternehmen, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung investieren. Die Produkte von Novartis erreichen global nahezu 750 Millionen Menschen, und wir suchen nach neuen Möglichkeiten, den Zugang zu unseren neuesten Therapien zu erweitern. Weltweit sind bei Novartis rund 109 000 Menschen aus über 145 Nationen beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.novartis.com.

Über Novartis Österreich

Wir denken Medizin neu – am Puls der Gesellschaft, im Herzen Österreichs. Die österreichische Novartis Gruppe ist eines der führenden Pharmaunternehmen des Landes und gliedert sich in die Geschäftsbereiche innovative Medikamente (Pharmaceuticals, Oncology) und Generika (Sandoz). Mehr als 5.100 Mitarbeitende leben täglich unsere Mission: Das Leben von Menschen zu verbessern und zu verlängern. Mit unseren Arzneimitteln erreichen wir 5 Millionen heimische Patientinnen und Patienten. Die Tiroler Novartis-Standorte Kundl/Schaftenau, sowie das in Oberösterreich gelegene Werk in Unterach am Attersee gehören außerdem zum globalen Netzwerk der Forschungs- und Entwicklungszentren des Unternehmens. Weitere Informationen finden Sie unter www.novartis.at

Weiterführende Informationen für Betroffene und Interessierte
sowie einen MS-Symptom-Kompass finden Sie auf der Website
www.msundich.at

Rückfragen & Kontakt:

Novartis Pharma GmbH
Simone Farina, Bakk. Komm.
Head Pharma Communications
01 86657-6013
simone.farina@novartis.com
www.novartis.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NOP0001