Lebensmittel-Herkunftskennzeichnung auch in Gastronomie verpflichtend einführen!

Tierschutzvolksbegehren erfreut über Unterstützung durch Handelsverband, Bohrn Mena: „Die Blockadefront gegen Transparenz bröckelt endlich!“

Unser Druck zahlt sich aus: Jetzt bröckelt endlich die Blockadefront gegen Transparenz bei Lebensmitteln. Nur noch die Wirtschaftskammer wehrt sich gegen die Deklaration der Herkunft unseres Essens in der Gastronomie und deckt damit ein „System des Betrugs“. Im Jahr 2020 darf es nicht mehr möglich sein die Konsumenten zu täuschen – die Menschen wollen wissen, was ihnen aufgetischt wird. Wenn jetzt auch noch der Handel unserer Allianz für mehr Tierwohl und echte Transparenz beitritt, dann kann es nicht mehr lange dauern, bis in der Volkspartei der letzte Widerstand fällt. Der Anfang vom Ende des Systems Massentierhaltung hat begonnen“ freut sich Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens, das noch bis 29. Juni unterschrieben werden kann.
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Wien (OTS) - Gestern hat der Nationalrat die verpflichtende Kennzeichnung von Fleisch, Milch und Eiern in der Gemeinschaftsverpflegung beschlossen – und damit eine Kernforderung des Tierschutzvolksbegehrens erfüllt. Ein toller Erfolg für die direktdemokratische Initiative, lange bevor sie im Parlament behandelt wird. Doch das reicht nicht. Gleichermaßen muss die verpflichtende Kennzeichnung auch in der Gastronomie gelten, in der Schweiz gibt es ein entsprechendes, gut funktionierendes Modell bereits seit 1995. Erfreulich ist, dass sich nun auch der mächtige Handelsverband dieser Forderung des Volksbegehrens anschließt und die verpflichtende Kennzeichnung auch in der Gastronomie fordert.

Unser Druck zahlt sich aus: Jetzt bröckelt endlich die Blockadefront gegen Transparenz bei Lebensmitteln. Nur noch die Wirtschaftskammer wehrt sich gegen die Deklaration der Herkunft unseres Essens in der Gastronomie und deckt damit ein „System des Betrugs“. Im Jahr 2020 darf es nicht mehr möglich sein die Konsumenten zu täuschen – die Menschen wollen wissen, was ihnen aufgetischt wird. Wenn jetzt auch noch der Handel unserer Allianz für mehr Tierwohl und echte Transparenz beitritt, dann kann es nicht mehr lange dauern, bis in der Volkspartei der letzte Widerstand fällt. Der Anfang vom Ende des Systems Massentierhaltung hat begonnen“ freut sich Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens, das noch bis 29. Juni unterschrieben werden kann.

Die zentralen Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens sind verpflichtende Transparenz bei Lebensmitteln in Handel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, eine Umschichtung von Fördergeldern hin zu einer klima- und tierfreundlichen Landwirtschaft sowie die Bindung an Kriterien von Regionalität, Tierwohl und Umweltschutz in der Beschaffung von Lebensmitteln für öffentliche Küchen. Über 85.000 Menschen haben diese Forderungen bereits mit einer Unterstützungserklärung versehen, das Ziel von 100.000 Unterschriften soll noch bis 29. Juni erreicht werden.

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Tierschutzvolksbegehren I +43 660 703 88 64

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